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Sarrasine. Eine Szene aus dem Pariser Leben
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- FormatePub
- ISBN978-3-89581-663-5
- EAN9783895816635
- Date de parution14/03/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille976 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurAlexander Verlag Berlin
Résumé
Die vornehme Pariser Gesellschaft hat sich oft gefragt: Woher kommt der ungeheure Reichtum der Familie de Lanty? Die abenteuerlichsten Gerüchte umgeben vor allem jenen mysteriösen, geisterhaften Greis auf dem luxuriösen Ball, der durch seine extreme Magerkeit, seine altmodische, feminine Koketterie alle Blicke auf sich zieht.
Sein Geheimnis jedoch ist verborgen in einer ganz anderen Geschichte: Viele Jahre zuvor reist der junge Bildhauer Sarrasine zur Ausbildung nach Rom.
Beim abendlichen Theaterbesuch packt ihn unsterbliche Liebe zu Zambinella, der Primadonna, deren engelgleicher Sopran ihn verzaubert. Seine Leidenschaft bleibt nicht unbemerkt - doch spielt Zambinella wirklich nur mit ihm, als sie ihn zurückweist und ihn warnt, sich ihr nicht zu nähern? »Sarrasine« , 1830 erschienen, gehört zu den faszinierendsten Texten in Balzacs Menschlicher Komödie: Eine Geschichte versteckt in einer anderen; Gestalten, die nicht sind, was sie scheinen; ein schillerndes Vexierspiel von Schönheit und Täuschung, Liebe und Sexualität, Wirklichkeit und Kunst. Die Erzählung wurde erst spät entdeckt, provozierte dann aber die gewagtesten Interpretationen, beginnend mit Georges Bataille und Roland Barthes' berühmter Studie »S/Z« .
Elisabeth Edl - wie bereits in ihren Ausgaben von Stendhal, Flaubert, Maupassant, George Sand - verfolgt einen anderen Weg: Mit Übersetzung, Nachwort, Zeittafel und Anmerkungen geht sie wieder zurück zu Balzac und seinem Text, der aufregender ist als alle nachträglichen Spekulationen.
Beim abendlichen Theaterbesuch packt ihn unsterbliche Liebe zu Zambinella, der Primadonna, deren engelgleicher Sopran ihn verzaubert. Seine Leidenschaft bleibt nicht unbemerkt - doch spielt Zambinella wirklich nur mit ihm, als sie ihn zurückweist und ihn warnt, sich ihr nicht zu nähern? »Sarrasine« , 1830 erschienen, gehört zu den faszinierendsten Texten in Balzacs Menschlicher Komödie: Eine Geschichte versteckt in einer anderen; Gestalten, die nicht sind, was sie scheinen; ein schillerndes Vexierspiel von Schönheit und Täuschung, Liebe und Sexualität, Wirklichkeit und Kunst. Die Erzählung wurde erst spät entdeckt, provozierte dann aber die gewagtesten Interpretationen, beginnend mit Georges Bataille und Roland Barthes' berühmter Studie »S/Z« .
Elisabeth Edl - wie bereits in ihren Ausgaben von Stendhal, Flaubert, Maupassant, George Sand - verfolgt einen anderen Weg: Mit Übersetzung, Nachwort, Zeittafel und Anmerkungen geht sie wieder zurück zu Balzac und seinem Text, der aufregender ist als alle nachträglichen Spekulationen.
















