Daniela Horn ist eine deutschsprachige Autorin, die für ihre einfühlsamen Sachbücher und literarischen Texte über persönliche Entwicklung, Beziehungen und gesellschaftliche Veränderungen bekannt ist. Ihr Schreibstil verbindet emotionale Tiefe mit klarer Sprache und schafft Werke, die zugleich reflektierend, modern und lebensnah wirken.
Nouveauté
Sanktion im Namen des Glaubens. Wie die spanische Inquisition ihre Macht rechtfertigte
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- Nombre de pages157
- FormatePub
- ISBN978-3-565-57530-5
- EAN9783565575305
- Date de parution22/07/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Die spanische Inquisition war kein blinder Gewaltausbruch, sondern ein juristisches System, das sich auf Theologie, kanonisches Recht und königliche Autorität stützte. Im Zentrum stehen die intellektuellen und rechtlichen Grundlagen dieser Macht: Inquisitoren verstanden ihre Verfahren als Akt der Barmherzigkeit - Seelenrettung durch körperliche Korrektur. Die Analyse der berühmtesten Handbücher, darunter der *Directorium Inquisitorum*, zeichnet die Verfahren von der Anzeige bis zum Urteil nach.
Dabei wird klar: Die Inquisition folgte strengen Regeln, die jedoch fast immer zum gewünschten Ergebnis führten. Der Band beleuchtet die Theologen, die Ketzerverfolgung als Nächstenliebe deuteten, und zeigt die Widersprüche eines Systems, das Reinheit durch Befleckung herstellen wollte. Zugleich fragt er nach den Grenzen der Macht: Wo scheiterte die Inquisition? Welche Formen des Widerstands blieben möglich? Und wie veränderte sich das Verhältnis von Kirche und Staat über die Jahrhunderte? Die Antworten offenbaren ein komplexes Geflecht aus Glauben, Recht und politischem Kalkül, dessen Wirkung weit über Spanien hinausreichte.
Dabei wird klar: Die Inquisition folgte strengen Regeln, die jedoch fast immer zum gewünschten Ergebnis führten. Der Band beleuchtet die Theologen, die Ketzerverfolgung als Nächstenliebe deuteten, und zeigt die Widersprüche eines Systems, das Reinheit durch Befleckung herstellen wollte. Zugleich fragt er nach den Grenzen der Macht: Wo scheiterte die Inquisition? Welche Formen des Widerstands blieben möglich? Und wie veränderte sich das Verhältnis von Kirche und Staat über die Jahrhunderte? Die Antworten offenbaren ein komplexes Geflecht aus Glauben, Recht und politischem Kalkül, dessen Wirkung weit über Spanien hinausreichte.























