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Raketen hielten den Frieden nur durch gegenseitige Angst. Nukleare Abschreckung und globale Krisenpolitik im Zeitalter des Kalten Krieges
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- Nombre de pages162
- FormatePub
- ISBN978-3-565-47253-6
- EAN9783565472536
- Date de parution03/06/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Der Kalte Krieg brachte die Menschheit in eine historische Situation ohne vergleichbares Vorbild. Erstmals verfügten rivalisierende Supermächte über Waffen, deren Einsatz die globale Zerstörung wahrscheinlich gemacht hätte. Frieden beruhte nicht auf Vertrauen, sondern auf der Angst vor gegenseitiger Vernichtung.
Dieses Buch analysiert die Entwicklung nuklearer Abschreckung während des Kalten Krieges.
Die Doktrin der Mutually Assured Destruction veränderte militärisches Denken grundlegend, da strategische Stabilität zunehmend von der Fähigkeit zum Gegenschlag abhing. Atomwaffen wurden dadurch zugleich Mittel der Sicherheit und permanente Quelle existenzieller Unsicherheit. Besonderes Augenmerk gilt den diplomatischen Krisenmomenten zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. Blockaden, Raketenstationierungen und militärische Fehlkalkulationen führten wiederholt an den Rand eines globalen Krieges.
Diplomatie entwickelte sich unter diesen Bedingungen zu einem System kontrollierter Eskalation. Die Geschichte des Kalten Krieges erscheint hier als permanenter Balanceakt zwischen technologischer Zerstörungskraft und politischer Zurückhaltung.
Die Doktrin der Mutually Assured Destruction veränderte militärisches Denken grundlegend, da strategische Stabilität zunehmend von der Fähigkeit zum Gegenschlag abhing. Atomwaffen wurden dadurch zugleich Mittel der Sicherheit und permanente Quelle existenzieller Unsicherheit. Besonderes Augenmerk gilt den diplomatischen Krisenmomenten zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. Blockaden, Raketenstationierungen und militärische Fehlkalkulationen führten wiederholt an den Rand eines globalen Krieges.
Diplomatie entwickelte sich unter diesen Bedingungen zu einem System kontrollierter Eskalation. Die Geschichte des Kalten Krieges erscheint hier als permanenter Balanceakt zwischen technologischer Zerstörungskraft und politischer Zurückhaltung.






