SOLDES
Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*
Quarantäne-Kultur. Fiktionale Echoräume von Covid-19
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages211
- FormatePub
- ISBN978-3-593-46276-9
- EAN9783593462769
- Date de parution17/07/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille4 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurCampus
Résumé
Nach der Corona-Pandemie sind heute zwei Narrative dominant: im allgemeinen Diskurs ein Nichts-mehr-davon-wissen-wollen, im populistischen Diskurs eine Politisierung der Einschätzung des staatlichen Umgangs mit Covid-19 als Symptom eines angeblichen Systemversagens. Das Buch will der Amnesie des kulturellen Gedächtnisses über die Pandemiewirklichkeit entgegenwirken: Es rekonstruiert damalige Affekt- und Gefühlslandschaften am Beispiel von autofiktionaler Literatur, Hollywood-Blockbustern wie »Barbie« oder deutschen Fernsehformaten wie dem »Tatort« .
Entgegen der Annahme, man habe schnell zur alten Normalität zurückgefunden, lassen sich dort zentrale Verschiebungen in den Domänen Freiheit, Liebe, Alter und Tod einer Neuen Normalität beobachten: Es werden zerstörerische Momente der okzidentalen Freiheitswut problematisiert, der Mythos der romantischen Liebe als Herrschaftsform herausgefordert, und man begegnet einer neuen Akzeptanz des Alters und einer Rückholung des Sterbens ins Leben.
Entgegen der Annahme, man habe schnell zur alten Normalität zurückgefunden, lassen sich dort zentrale Verschiebungen in den Domänen Freiheit, Liebe, Alter und Tod einer Neuen Normalität beobachten: Es werden zerstörerische Momente der okzidentalen Freiheitswut problematisiert, der Mythos der romantischen Liebe als Herrschaftsform herausgefordert, und man begegnet einer neuen Akzeptanz des Alters und einer Rückholung des Sterbens ins Leben.








