Politik der Erinnerung. Die umstrittene Erinnerungskultur russischsprachiger Migranten in Israel 1989-2000
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages366
- FormatPDF
- ISBN978-3-8353-2477-0
- EAN9783835324770
- Date de parution26/05/2014
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille7 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurWallstein
Résumé
Israel erlebte zwischen 1989 und 2000 seine vorerst letzte große jüdische Einwanderungswelle: Mehr als eine Million russischsprachiger Menschen kamen, um als Staatsbürger zu bleiben. Ihre alte Heimat, die Sowjetunion, war im Untergang begriffen, die Nachfolgestaaten unsicher. Aus dieser Masseneinwanderung erwuchs eine Bevölkerungsrevolution, die sich wesentlich auf die Erinnerungs- und Geschichtskultur der israelischen Gesellschaft auswirkte.
Denn die Neubürger, in Israel als Diaspora-Einwanderer einer großen "Heimkehrbewegung" betrachtet, waren nicht bereit, sich fraglos den damit verbundenen Normen und Erwartungen zu unterwerfen. Lou Bohlen untersucht, wie der bislang geltende jüdisch-israelische Konsens, Judentum als Norm und der Holocaust als zentraler Bezugspunkt der Erinnerung, in den Diskursen der russischsprachigen Neubürger zum umstrittenen Terrain wird.
Daraus entsteht eine spannungsreiche Konfliktgeschichte über konkurrierende Erinnerungen und Gedächtnisnarrative in Israel und ihren jeweiligen politischen Funktionalisierungen.
Denn die Neubürger, in Israel als Diaspora-Einwanderer einer großen "Heimkehrbewegung" betrachtet, waren nicht bereit, sich fraglos den damit verbundenen Normen und Erwartungen zu unterwerfen. Lou Bohlen untersucht, wie der bislang geltende jüdisch-israelische Konsens, Judentum als Norm und der Holocaust als zentraler Bezugspunkt der Erinnerung, in den Diskursen der russischsprachigen Neubürger zum umstrittenen Terrain wird.
Daraus entsteht eine spannungsreiche Konfliktgeschichte über konkurrierende Erinnerungen und Gedächtnisnarrative in Israel und ihren jeweiligen politischen Funktionalisierungen.



