SOLDES
Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*
Poetik der Kindheit. Literatur und Wissen bei Robert Walser
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages504
- FormatPDF
- ISBN978-3-8353-4430-3
- EAN9783835344303
- Date de parution04/11/2019
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurWallstein
Résumé
Literatur im "Jahrhundert des Kindes" - Robert Walser und die Entdeckung der Kindheit
um 1900.
"Ich war eigentlich nie Kind, und deshalb, glaube ich zuversichtlich, wird an mir immer etwas Kindheitliches haften bleiben." Diese Erkenntnis aus Walsers Tagebuchroman "Jakob von Gunten" formuliert das Programm eines literarischen Werkes, dessen eigenwillige Ästhetik immer wieder den Vorwurf des Kindlichen und Naiven auf sich gezogen hat.
Mareike Schildmann rekonstruiert den Einsatz einer Poetik der Kindheit bei Walser vor dem Hintergrund einer Wissensgeschichte um 1900, in der das Kind zum maßgeblichen Medium der anthropologischen, politischen und kulturellen Selbstverständigung wird.
Zwischen dem humanwissenschaftlichen Projekt einer Erforschung der "Seele des Kindes", das von neuen Disziplinen wie der Entwicklungspsychologie, der Experimentellen Pädagogik und der Psychiatrie vorangetrieben wird, und dem emphatischen Anliegen seiner Befreiung in den zeitgenössischen Reformbewegungen, werden die diskursiven und ästhetischen Fluchtlinien eines neuen übergreifenden Interesses am Kind entfaltet.
Damit leistet die Studie eine Neuverortung von Walsers Werk innerhalb einer modernen Wissenskultur und ihrer Institutionen, die sich um 1900 im Zeichen eines umfassenden gesellschaftlichen Erziehungsauftrags formieren. Sie wirft zugleich ein neues Licht auf die poetologische Signatur der Walser`schen Schreibszene und ihren notorischen Gesten der Verkleinerung.
Zwischen dem humanwissenschaftlichen Projekt einer Erforschung der "Seele des Kindes", das von neuen Disziplinen wie der Entwicklungspsychologie, der Experimentellen Pädagogik und der Psychiatrie vorangetrieben wird, und dem emphatischen Anliegen seiner Befreiung in den zeitgenössischen Reformbewegungen, werden die diskursiven und ästhetischen Fluchtlinien eines neuen übergreifenden Interesses am Kind entfaltet.
Damit leistet die Studie eine Neuverortung von Walsers Werk innerhalb einer modernen Wissenskultur und ihrer Institutionen, die sich um 1900 im Zeichen eines umfassenden gesellschaftlichen Erziehungsauftrags formieren. Sie wirft zugleich ein neues Licht auf die poetologische Signatur der Walser`schen Schreibszene und ihren notorischen Gesten der Verkleinerung.



