Planhauptstädte im 20. Jahrhundert. Vision und Wirklichkeit an den Beispielen Brasilia und Canberra

Par : Jan Kampmann
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  • Nombre de pages94
  • FormatPDF
  • ISBN978-3-96091-105-0
  • EAN9783960911050
  • Date de parution19/01/2011
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille897 Ko
  • Infos supplémentairespdf
  • ÉditeurAkademische Verlagsgemeinschaf

Résumé

Wie Phönix aus der Asche aufgestiegen, aus Skizzen in Beton gegossen, mit der Mammutaufgabe eine ganze Nation zu repräsentieren - diese beinahe utopischen Voraussetzungen vereinen die beiden aus dem Nichts geplanten Hauptstädte Brasilia und Canberra. Der Traum, mit vorausschauender Planung die Missstände historisch gewachsener Städte zu verhindern, ist so archaisch wie aktuell. Die behandelten Beispiele gehören dabei zu den bedeutendsten Projekten des 20.
Jahrhunderts und zeigen, dass sich die perfekte Stadt nicht planen lässt: Brasilia haftet seit jeher der Ruf sozialer Kälte und bürokratischer Sterilität an, Canberra hat sein kleinbürgerlich-provinzielles Image bis heute nicht abgelegt. Dennoch bahnen sich die Kapitalen langsam den Weg ins Bewusstsein der Bürger ihres Landes - und sind für die mannigfaltigen Planungsprojekte, die derzeit in Zentralasien und anderen Schwellenländern Hochkonjunktur haben, Mahnmal und Ermutigung zugleich.
Wie Phönix aus der Asche aufgestiegen, aus Skizzen in Beton gegossen, mit der Mammutaufgabe eine ganze Nation zu repräsentieren - diese beinahe utopischen Voraussetzungen vereinen die beiden aus dem Nichts geplanten Hauptstädte Brasilia und Canberra. Der Traum, mit vorausschauender Planung die Missstände historisch gewachsener Städte zu verhindern, ist so archaisch wie aktuell. Die behandelten Beispiele gehören dabei zu den bedeutendsten Projekten des 20.
Jahrhunderts und zeigen, dass sich die perfekte Stadt nicht planen lässt: Brasilia haftet seit jeher der Ruf sozialer Kälte und bürokratischer Sterilität an, Canberra hat sein kleinbürgerlich-provinzielles Image bis heute nicht abgelegt. Dennoch bahnen sich die Kapitalen langsam den Weg ins Bewusstsein der Bürger ihres Landes - und sind für die mannigfaltigen Planungsprojekte, die derzeit in Zentralasien und anderen Schwellenländern Hochkonjunktur haben, Mahnmal und Ermutigung zugleich.