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Pazifismus als Option. Ein Versuch unter den Bedingungen der Gegenwart
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- Nombre de pages256
- FormatePub
- ISBN978-3-6957-9407-2
- EAN9783695794072
- Date de parution01/04/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille387 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Spätestens seit dem russischen Überfall auf die Ukraine fordern viele, die früher den Ideen der Friedensbewegung anhingen, jetzt mit Nachdruck militärisches Engagement. Pazifisten spielen im öffentlichen Diskurs keine Rolle mehr. Der Autor fragt, wie auch unter heutigen Bedingungen friedensorientierte Gesichtspunkte noch in praktische Politik einfließen können. Die so gefundene Position nennt er pazifistische Option.
Diese wird als Denkalternative zur Position der militärischen Option angeboten, die glaubt, nur mit militärischer Stärke einem aggressiv auftretenden Russland entgegentreten zu müssen. Gezeigt wird, wie sich unsere Gesellschaft unter der Herrschaft dieses Denkens verändert, wie sich Diskurse verengen und das neue Freund-Feind-Denken eher in einen Krieg hineinführt, als dass es ihn verhindert. Dass neben weiteren Gründen die Osterweiterung der NATO, die ohne Rücksichtnahme auf russische Befindlichkeiten durchgesetzt wurde, in der Kausalkette zum Überfall auf die Ukraine beigetragen haben dürfte, wird in unseren Leitmedien als 'Putins Narrativ' abgetan oder im politischen Diskurs tabuisiert.
Pazifistische Positionen lehnen derartige unzulässige Vereinfachungen ab. Nur über eine Abkehr vom einseitigen Gut- und Böse-Schema, über eine Bereitschaft, auch eigenes Versagen einzugestehen, eröffnen sich neue Wege zu einem Frieden, der diesen Namen verdient.
Diese wird als Denkalternative zur Position der militärischen Option angeboten, die glaubt, nur mit militärischer Stärke einem aggressiv auftretenden Russland entgegentreten zu müssen. Gezeigt wird, wie sich unsere Gesellschaft unter der Herrschaft dieses Denkens verändert, wie sich Diskurse verengen und das neue Freund-Feind-Denken eher in einen Krieg hineinführt, als dass es ihn verhindert. Dass neben weiteren Gründen die Osterweiterung der NATO, die ohne Rücksichtnahme auf russische Befindlichkeiten durchgesetzt wurde, in der Kausalkette zum Überfall auf die Ukraine beigetragen haben dürfte, wird in unseren Leitmedien als 'Putins Narrativ' abgetan oder im politischen Diskurs tabuisiert.
Pazifistische Positionen lehnen derartige unzulässige Vereinfachungen ab. Nur über eine Abkehr vom einseitigen Gut- und Böse-Schema, über eine Bereitschaft, auch eigenes Versagen einzugestehen, eröffnen sich neue Wege zu einem Frieden, der diesen Namen verdient.



