Martin Gadow, geb. 1958 in Bergen/Kreis Celle, ist Buchhändler, Diplom-Dokumentar, Magister Artium (Germanistik und Neuere Geschichte) und Master of Public Administration.
Panzer vor Bergen-Belsen. Die Landschaft, in der die Menschlichkeit verstummte
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- Nombre de pages278
- FormatePub
- ISBN978-3-6951-2005-5
- EAN9783695120055
- Date de parution12/08/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille560 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
PANZER VOR BERGEN-BELSEN? Das Konzentrationslager Bergen-Belsen liegt neben dem Panzerschießplatz Bergen-Hohne. Der in den Jahren 1936 bis 1938 errichtete Panzerschieß-platz diente den Militärs als Probebühne deutscher Kriegspremieren: für Hitlers Zerschlagung der Rumpf-Tschechei, für den Einmarsch in Polen, den Frankreichfeldzug, den Afrika-Feldzug und den Angriffs-, Raub- und Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion.
Der Platz diente zur Liquidierung sowjetischer Kriegsgefangener, zur Vernichtung europäischer Juden und zur Abrichtung von Soldaten zu staatlichen Tötungsexperten. 1958 ging der größte Panzerschießplatz Westeuropas, der nach dem Zweiten Weltkrieg von der Britischen Rheinarmee verwaltet wurde, in die Zuständigkeit der Bundeswehr über. Der Soldat Wolfgang Rodewald, der Frisör Rudolf Leibgeber, der im Truppenlager Bergen einen Salon betreibt, dessen Frau Magrit, deren Sohn Peter - sie alle und weitere Protagonisten, u.a.
der amtsenthobene Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Freiherr v. Fritsch, der sich nach Gut Achterberg zurückzog, der Panzergeneral Heinz Guderian und der Kommandant des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, Josef Kramer, sind in Ereignisse rund um die Entstehung und den Betrieb des Panzerschießplatzes Bergen verstrickt. Der Journalist Uwe Ossian zeichnet als Erzähler das Porträt einer Landschaft und ihrer Menschen, die 1934 vom Militär heimgesucht wurden, bis zum Jahr 1960.
www.gadowliteratur.de
Der Platz diente zur Liquidierung sowjetischer Kriegsgefangener, zur Vernichtung europäischer Juden und zur Abrichtung von Soldaten zu staatlichen Tötungsexperten. 1958 ging der größte Panzerschießplatz Westeuropas, der nach dem Zweiten Weltkrieg von der Britischen Rheinarmee verwaltet wurde, in die Zuständigkeit der Bundeswehr über. Der Soldat Wolfgang Rodewald, der Frisör Rudolf Leibgeber, der im Truppenlager Bergen einen Salon betreibt, dessen Frau Magrit, deren Sohn Peter - sie alle und weitere Protagonisten, u.a.
der amtsenthobene Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Freiherr v. Fritsch, der sich nach Gut Achterberg zurückzog, der Panzergeneral Heinz Guderian und der Kommandant des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, Josef Kramer, sind in Ereignisse rund um die Entstehung und den Betrieb des Panzerschießplatzes Bergen verstrickt. Der Journalist Uwe Ossian zeichnet als Erzähler das Porträt einer Landschaft und ihrer Menschen, die 1934 vom Militär heimgesucht wurden, bis zum Jahr 1960.
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