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Orientierungsversuche in Giacomo Leopardis Canti. Grenzgänge ans Nichts
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- Nombre de pages248
- FormatePub
- ISBN978-3-8233-0467-8
- EAN9783823304678
- Date de parution13/11/2023
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurGunter Narr Verlag
Résumé
Das Nichts stellt eine Konstante in Leopardis Werk dar, deren Darstellung bei Weitem nicht auf die bloße Nennung des , nulla' beschränkt ist. Es erweist sich als polyvalente Denkfigur, die unter anderem auf Mangel, Abwesenheit, Wertlosigkeit, Zersetzung und Vergehen verweist. Durch eine genaue Betrachtung der unterschiedlichen Nichts-Konzeptionen wird eine gleitende Semantik sichtbar, die im ganzen Werk dynamisch bleibt.
Diese entsteht durch die wiederholte Parallelisierung von gegensätzlichen Begrifflichkeiten wie , Vernunft und Natur', , Antike und Moderne', , Dichtung und Philosophie', , Materie und Geist', , Leben und Tod', , Inneres und Äußeres', etc. Dies ist aber nicht die einzige Funktion, die das Nichts in Leopardis Gedankenbewegungen einnimmt: Das Nichts entpuppt sich vielerorts als Orientierungspunkt.
Diese entsteht durch die wiederholte Parallelisierung von gegensätzlichen Begrifflichkeiten wie , Vernunft und Natur', , Antike und Moderne', , Dichtung und Philosophie', , Materie und Geist', , Leben und Tod', , Inneres und Äußeres', etc. Dies ist aber nicht die einzige Funktion, die das Nichts in Leopardis Gedankenbewegungen einnimmt: Das Nichts entpuppt sich vielerorts als Orientierungspunkt.



