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Ophelia lebt – und sie weiß etwas. Eine Kriminalhistorikerin liest Shakespeare neu – und entdeckt, was im Fluss begraben wurde

Par : Fionnuala Breslin
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  • Nombre de pages112
  • FormatePub
  • ISBN978-3-565-68096-2
  • EAN9783565680962
  • Date de parution23/08/2026
  • Protection num.pas de protection
  • Taille836 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurEmphaloz Publishing House

Résumé

Was geschah wirklich an jenem Frühlingsmorgen, als Ophelia im Bach treibend gefunden wurde? Die Shakespeare-Forschung hat diese Frage seit Jahrhunderten mit künstlerischer Ehrfurcht umgangen. Fionnuala Breslin, Kriminalhistorikerin und Dozentin für historische Dokumentenanalyse an der Universität Wien, stellt sie zum ersten Mal mit den Methoden einer Ermittlerin. In "Ophelia lebt - und sie weiß etwas" führt Breslin ihre Leser durch königliche Archive, verstaubte Registerbände und gesperrte Bestände - immer dem Widerspruch zwischen offizieller Überlieferung und verborgenen Spuren folgend.
Den Ausgangspunkt bildet ein scheinbar unbedeutender Fund: ein nachträglich eingetragener Sterbeeintrag in einem Kopenhagener Archivband, verfasst in einer anderen Handschrift als alle übrigen Einträge derselben Seite. Jemand hat den ursprünglichen Text ersetzt. Und was dabei verschwand, könnte die bekannteste Todesszene der Weltliteratur in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Breslin verbindet historische Quellenanalyse mit kriminalistischem Scharfsinn und literarischer Neugier.
Ihr Buch ist zugleich Sachbuch, Ermittlungsreise und intellektuelles Abenteuer: Schritt für Schritt rekonstruiert sie, welche Spuren das 17. Jahrhundert hinterlassen hat - und welche absichtlich getilgt wurden. Dabei geht es ihr nicht um wilde Spekulation, sondern um die stille Radikalität einer Frau, die lernte, Dokumenten beim Lügen zuzuhören. Wer Ophelias Geschichte nur als tragisches Beiwerk zu Hamlets großem Drama kannte, wird dieses Buch mit veränderten Augen schließen.
Fionnuala Breslin ist eine Kriminalhistorikerin und Literaturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf historische Dokumentenanalyse und die Dekodierung verborgener Wahrheiten in klassischen Texten. Nach Jahren an der Universität Wien widmet sie sich der Rekonstruktion ungeklärter historischer Fälle durch intensive Archivforschung und handschriftliche Expertisen. Ihre Arbeiten verbinden forensische Methoden mit literarischer Interpretation und enthüllen neue Perspektiven auf bekannte historische Ereignisse.
Breslin lebt zurückgezogen und nutzt ihre Expertise, um Geschichten zu erzählen, die die Geschichte selbst zu verbergen versuchte.