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Ohne Anfang, ohne Ende. Geschichten über die Zeit, die nicht vergeht
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- Nombre de pages131
- FormatePub
- ISBN978-3-565-40517-6
- EAN9783565405176
- Date de parution12/04/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Was bedeutet es, wenn die Zeit aufhört zu fließen? Wenn ein Dienstag nicht endet, sondern sich endlos wiederholt - und nur ein einziger Mensch es merkt? Caitríona Duffs außergewöhnlicher Erzählband "Ohne Anfang, ohne Ende" kreist um genau diese Frage und erkundet mit feiner Präzision die seltsamen Falten, die die Zeit schlagen kann.
Im Mittelpunkt der titelgebenden Geschichte steht Norbert Falk, ein Buchhalter aus Hannover-Linden: ordentlich, geschieden, penibel.
Ein Mann, der die Welt in Zahlen fasst und das Unbegreifliche trotzdem buchführt. Er erlebt denselben Dienstag zum achten Mal - und kämpft nicht mit Hysterie dagegen an, sondern mit Notizbüchern, Tabellen und leise wachsender Verzweiflung. Duffs Stärke liegt in diesem zurückgenommenen Ton: Die Absurdität seiner Situation entfaltet sich nicht durch große Gesten, sondern durch die erschreckende Genauigkeit des Alltags - das Knarren der dritten Treppenstufe, die kühle Seite des Lakens, die immer gleichen Worte des Nachbarn Pavel. Die weiteren Erzählungen des Bandes folgen dem selben Grundgefühl: Zeit als etwas Eigenwilliges, das sich nicht einfach aufteilen lässt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Duff interessiert sich für die Menschen in den Rissen der Zeit - jene, die warten, die sich erinnern, die nicht loslassen können und die nicht begreifen, dass andere schon längst weitergegangen sind. "Ohne Anfang, ohne Ende" ist kein Science-Fiction, kein Thriller - es ist Literatur, die das Innenleben des Stillstands auslotet. Wer Geschichten schätzt, die mit leiser Stimme sprechen und dabei lange nachklingen, wird hier etwas Seltenes finden.
Ein Mann, der die Welt in Zahlen fasst und das Unbegreifliche trotzdem buchführt. Er erlebt denselben Dienstag zum achten Mal - und kämpft nicht mit Hysterie dagegen an, sondern mit Notizbüchern, Tabellen und leise wachsender Verzweiflung. Duffs Stärke liegt in diesem zurückgenommenen Ton: Die Absurdität seiner Situation entfaltet sich nicht durch große Gesten, sondern durch die erschreckende Genauigkeit des Alltags - das Knarren der dritten Treppenstufe, die kühle Seite des Lakens, die immer gleichen Worte des Nachbarn Pavel. Die weiteren Erzählungen des Bandes folgen dem selben Grundgefühl: Zeit als etwas Eigenwilliges, das sich nicht einfach aufteilen lässt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Duff interessiert sich für die Menschen in den Rissen der Zeit - jene, die warten, die sich erinnern, die nicht loslassen können und die nicht begreifen, dass andere schon längst weitergegangen sind. "Ohne Anfang, ohne Ende" ist kein Science-Fiction, kein Thriller - es ist Literatur, die das Innenleben des Stillstands auslotet. Wer Geschichten schätzt, die mit leiser Stimme sprechen und dabei lange nachklingen, wird hier etwas Seltenes finden.



