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Nietzsche und seine ästhetische Philosophie des Lebens
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- Nombre de pages172
- FormatPDF
- ISBN978-3-7720-5455-6
- EAN9783772054556
- Date de parution04/10/2012
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurFrancke
Résumé
Friedrich Nietzsche (1844-1900) zählt zu den wirkungsmächtigsten und heute intensiv gelesenen Philosophen. Die Nietzsche-Einführung von Wiebrecht Ries zeichnet den Weg seines Denkens sorgsam und einfühlend nach. Bei Nietzsche hat die Kunst den Vorrang vor einer Philosophie der Vernunft. Ihre Fähigkeit, Erfahrung zu transzendieren und zu verwandeln, ermöglicht einen ästhetischen Standpunkt der Existenz.
Er misst dem Leib, der Erde, dem Sinn der Mitanwesenheit des Todes im Leben besondere Bedeutung zu. Es geht in seiner Philosophie um eine tragische Wahrheit im Leben, der Hochzeit des Lichts mit dem Dunkel des unterirdischen Reiches im Zeichen des fremden Gottes Dionysos. In dem Nachweis tief reichender Korrespondenzen zwischen Kunst / Literatur und Themen Nietzsches (Sprache, Bühne des Traums, Auflösung der Ich-Einheit) wird deutlich, wie entscheidend seine ästhetische Philosophie die Mentalität der Moderne geprägt hat.
Die Nietzsche-Lektüren wollen den Leser für die Schönheit der poetisch-musikalischen Sprache Nietzsches sensibilisieren, die seiner Zarathustra-Dichtung und den Dionysos-Dithyramben ihre unverwechselbare Physiognomie verleiht.
Er misst dem Leib, der Erde, dem Sinn der Mitanwesenheit des Todes im Leben besondere Bedeutung zu. Es geht in seiner Philosophie um eine tragische Wahrheit im Leben, der Hochzeit des Lichts mit dem Dunkel des unterirdischen Reiches im Zeichen des fremden Gottes Dionysos. In dem Nachweis tief reichender Korrespondenzen zwischen Kunst / Literatur und Themen Nietzsches (Sprache, Bühne des Traums, Auflösung der Ich-Einheit) wird deutlich, wie entscheidend seine ästhetische Philosophie die Mentalität der Moderne geprägt hat.
Die Nietzsche-Lektüren wollen den Leser für die Schönheit der poetisch-musikalischen Sprache Nietzsches sensibilisieren, die seiner Zarathustra-Dichtung und den Dionysos-Dithyramben ihre unverwechselbare Physiognomie verleiht.



