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Neurologische Schatten. Das Cotard-Syndrom und der medizinische Verlust der eigenen Existenz
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- Nombre de pages193
- FormatePub
- ISBN978-3-565-29818-1
- EAN9783565298181
- Date de parution06/03/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille708 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Es gibt eine seltene neurologische Störung, bei der Patienten felsenfest davon überzeugt sind, dass ihnen Organe fehlen, dass sie all ihr Blut verloren haben oder dass sie bereits seit Jahren tot sind. Keine logische Argumentation, kein Herzschlag und kein Spiegelbild können sie vom Gegenteil überzeugen. Sie leiden am Cotard-Syndrom, der Wahnvorstellung der eigenen Nicht-Existenz.
Dieses faszinierende und erschütternde Phänomen ist kein rein psychiatrisches Problem, sondern ein schwerwiegender mechanischer Fehler im Gehirn.
Die Störung entsteht, wenn die Gehirnareale, die für die Gesichtserkennung zuständig sind, vollständig von den emotionalen Zentren (der Amygdala) entkoppelt werden. Wenn ein Mensch in den Spiegel schaut und absolut keine emotionale Resonanz zu seinem eigenen Gesicht spürt, zieht das Gehirn die einzig logische, wenn auch bizarre Schlussfolgerung: "Ich muss tot sein." Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine Reise an die absoluten Ränder der menschlichen Wahrnehmung.
Sie erfahren, was Läsionen über unser Bewusstsein verraten, wie tief unsere Identität an unsere Biologie gekoppelt ist und wie die moderne Neurologie versucht, diese zerstörten mentalen Brücken wieder aufzubauen. Hinterfragen Sie die Selbstverständlichkeit Ihres eigenen "Ichs". Durch das Verständnis solcher Extremfälle lernen wir, wie zerbrechlich und komplex das Gefühl ist, am Leben zu sein.
Die Störung entsteht, wenn die Gehirnareale, die für die Gesichtserkennung zuständig sind, vollständig von den emotionalen Zentren (der Amygdala) entkoppelt werden. Wenn ein Mensch in den Spiegel schaut und absolut keine emotionale Resonanz zu seinem eigenen Gesicht spürt, zieht das Gehirn die einzig logische, wenn auch bizarre Schlussfolgerung: "Ich muss tot sein." Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine Reise an die absoluten Ränder der menschlichen Wahrnehmung.
Sie erfahren, was Läsionen über unser Bewusstsein verraten, wie tief unsere Identität an unsere Biologie gekoppelt ist und wie die moderne Neurologie versucht, diese zerstörten mentalen Brücken wieder aufzubauen. Hinterfragen Sie die Selbstverständlichkeit Ihres eigenen "Ichs". Durch das Verständnis solcher Extremfälle lernen wir, wie zerbrechlich und komplex das Gefühl ist, am Leben zu sein.



