OFFRE LISEUSES
Une liseuse achetée = une housse offerte* jusqu'au 21 juin
Nouveauté
Narben der Tiefebene. Sieben Kriegserzählungen aus der Vojvodina 1941–1945
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages105
- FormatePub
- ISBN978-3-565-40823-8
- EAN9783565408238
- Date de parution13/04/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille788 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
In der weiten, schweigenden Tiefebene der Vojvodina, wo Felder und Himmel ineinander verschwimmen und die Geschichte tiefe Furchen in die Erde gegraben hat, spielen die sieben Erzählungen von Tamás Feketes eindringlichem Band. Der Zeitraum 1941-1945 bildet den dunklen Rahmen, in dem Menschen verschiedenster Herkunft - Donauschwaben, Serben, Ungarn - in unausweichliche Situationen getrieben werden, die sie auf das Wesentliche reduzieren: Überleben, Schuld, Entscheidung.
Fekete erzählt keine Heldengeschichten.
Er erzählt von Menschen in Zwischenräumen - von einer schwäbischen Bauersfrau, die einem verwundeten serbischen Partisanen hilft und dabei jeden Abend mit ihrem Ehemann am Tisch sitzt, der die neue Ordnung für ein Naturgesetz hält. Von Blicken, die mehr sagen als Sätze. Von Entscheidungen, die keine Entscheidungen sind, sondern das, was übrig bleibt, wenn alle anderen Möglichkeiten weggesunken sind. Die Sprache des Autors ist präzise und von sparsamem Ernst - jeder Satz trägt Gewicht.
Fekete verzichtet auf dramatische Zuspitzung und setzt stattdessen auf die leise, fast beiläufige Wucht des Alltags unter Besatzung und Angst. Schweigen wird zur Sprache, Gesten ersetzen Worte, und in den kleinsten Handlungen - einem Verband anlegen, Brot schneiden, einen Teller wegräumen - steckt die ganze moralische Komplexität einer Zeit, die keine einfachen Antworten kannte. Dieser Erzählband ist ein wichtiges literarisches Zeugnis für eine Region und einen Krieg, der im deutschsprachigen Gedächtnis oft nur am Rande vorkommt.
Wer sich auf diese sieben Geschichten einlässt, wird mit einer Lektüre belohnt, die nachhallt - ruhig, unerbittlich und tief.
Er erzählt von Menschen in Zwischenräumen - von einer schwäbischen Bauersfrau, die einem verwundeten serbischen Partisanen hilft und dabei jeden Abend mit ihrem Ehemann am Tisch sitzt, der die neue Ordnung für ein Naturgesetz hält. Von Blicken, die mehr sagen als Sätze. Von Entscheidungen, die keine Entscheidungen sind, sondern das, was übrig bleibt, wenn alle anderen Möglichkeiten weggesunken sind. Die Sprache des Autors ist präzise und von sparsamem Ernst - jeder Satz trägt Gewicht.
Fekete verzichtet auf dramatische Zuspitzung und setzt stattdessen auf die leise, fast beiläufige Wucht des Alltags unter Besatzung und Angst. Schweigen wird zur Sprache, Gesten ersetzen Worte, und in den kleinsten Handlungen - einem Verband anlegen, Brot schneiden, einen Teller wegräumen - steckt die ganze moralische Komplexität einer Zeit, die keine einfachen Antworten kannte. Dieser Erzählband ist ein wichtiges literarisches Zeugnis für eine Region und einen Krieg, der im deutschsprachigen Gedächtnis oft nur am Rande vorkommt.
Wer sich auf diese sieben Geschichten einlässt, wird mit einer Lektüre belohnt, die nachhallt - ruhig, unerbittlich und tief.



