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Moos und Trompeten. Gedichte
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- Nombre de pages80
- FormatePub
- ISBN978-3-6957-3895-3
- EAN9783695738953
- Date de parution06/02/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille311 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Moos und Trompeten - Gedichte von Theresa Klesper
Die Gedichte von Theresa Klesper, die hier erstmals in einem Band versammelt sind, haben einen längeren Weg hinter sich. Einen Weg der Erkenntnis und der Erfahrung, bei sich anzukommen, bei sich zu sein. Zu dem zu gelangen, was der Philosoph Peter Sloterdijk, zur Sprache kommen, zur Welt kommen nannte. Der gern benutzte Begriff von einer Welthaltigkeit, den wir häufig in großen Aufschüttungen wie dem Eiland von Manhattan oder den Steinwüsten von Neu-Abu Dhabi vermuten, beginnt eigentlich im Kleinen, wie alles Wissen um die Dinge.
Die Welt beginnt auf einer Wiese, einer Streuobstwiese womöglich, an einem Wingert. In einer kleinen Welt-Zeit entdecken wir die Dinge und Lebewesen, das Gras und den Vogel, den Baum und die plötzlich schwebenden Äpfel. Genau hier beginnt das Poetische, wir sehen uns in etwas anderem, finden uns in ihm wieder und etwas anderes, eine fremde Gestalt oder Existenz, sieht uns an. Wir sind mit etwas verbunden, dass uns zu Anwesenden macht und wenn wir von einer Blume sprechen, dem Blüthenstaub, vielleicht auch jener Lieblingsblume, die John Ashbery meinte, öffnet sich eine ganze Welt.
Davon erzählen die Gedichte von Theresa Klesper, es sind auch Bilder vom Erzählen, Ausschnitte von Gesehenem und Extrakte jener Form von Empfinden, die uns das Sinnliche erfahren läßt. So gibt es das Moos und die Trompetenblumen, die Totentrompeten, die Herzfrüchte und am Ende die Mooswäscherei, in der das Rettende wieder möglich erscheint. (aus dem Nachwort von Tom Schulz)
Die Welt beginnt auf einer Wiese, einer Streuobstwiese womöglich, an einem Wingert. In einer kleinen Welt-Zeit entdecken wir die Dinge und Lebewesen, das Gras und den Vogel, den Baum und die plötzlich schwebenden Äpfel. Genau hier beginnt das Poetische, wir sehen uns in etwas anderem, finden uns in ihm wieder und etwas anderes, eine fremde Gestalt oder Existenz, sieht uns an. Wir sind mit etwas verbunden, dass uns zu Anwesenden macht und wenn wir von einer Blume sprechen, dem Blüthenstaub, vielleicht auch jener Lieblingsblume, die John Ashbery meinte, öffnet sich eine ganze Welt.
Davon erzählen die Gedichte von Theresa Klesper, es sind auch Bilder vom Erzählen, Ausschnitte von Gesehenem und Extrakte jener Form von Empfinden, die uns das Sinnliche erfahren läßt. So gibt es das Moos und die Trompetenblumen, die Totentrompeten, die Herzfrüchte und am Ende die Mooswäscherei, in der das Rettende wieder möglich erscheint. (aus dem Nachwort von Tom Schulz)



