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Mittelalterliche Frauen regierten durch Netzwerke, die Chroniken ignorierten. Wie Königinnen, Äbtissinnen und Kauffrauenmächte durch Verwaltung, Diplomatie und Patronage gestalteten – jenseits männlicher Geschichtsschreibung
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- Nombre de pages160
- FormatePub
- ISBN978-3-565-21739-7
- EAN9783565217397
- Date de parution01/02/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Mittelalterliche Macht hatte viele Gesichter - doch die meisten Chroniken zeigten nur eines. Während königliche Annalen Schlachten und Thronfolgen dokumentierten, regierten Frauen durch Briefnetzwerke, Klosterverwaltungen, Handelsverträge und dynastische Heiratsstrategien. Ihre Macht war strukturell, nicht spektakulär - und deshalb historisch unterschätzt.
Dieses Buch verfolgt weibliche Handlungsräume vom frühmittelalterlichen Merowingerreich über ottonische Kaiserinnen, zisterziensische Äbtissinnen bis zu spätmittelalterlichen Kauffrauengilden.
Es fragt: Wie sicherten Königinnen politische Kontinuität während minderjähriger Söhne? Welche wirtschaftliche Autonomie besaßen Witwen? Wie nutzten religiöse Frauen geistliche Autorität als politisches Kapital? Gestützt auf Testamente, Klosterdokumente, Briefsammlungen und Rechnungsbücher zeigt dieses Buch eine Realität jenseits der Narrative: Frauen gestalteten mittelalterliche Gesellschaften durch Institutionen, Verwaltung und strategische Allianzen - auch wenn männliche Chronisten das nicht für berichtenswert hielten.
Es fragt: Wie sicherten Königinnen politische Kontinuität während minderjähriger Söhne? Welche wirtschaftliche Autonomie besaßen Witwen? Wie nutzten religiöse Frauen geistliche Autorität als politisches Kapital? Gestützt auf Testamente, Klosterdokumente, Briefsammlungen und Rechnungsbücher zeigt dieses Buch eine Realität jenseits der Narrative: Frauen gestalteten mittelalterliche Gesellschaften durch Institutionen, Verwaltung und strategische Allianzen - auch wenn männliche Chronisten das nicht für berichtenswert hielten.





















