Studierter Jurist, lebt in Dresden, beschäftigt mit Historie und aktuellen Thematiken.
Nouveauté
Michelangelo und die Zensur. Nacktheit in der Sixtinischen Kapelle
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- Nombre de pages45
- FormatePub
- ISBN978-3-565-66007-0
- EAN9783565660070
- Date de parution17/08/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille8 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Michelangelo war ein Künstler wie kein anderer. Mit seinem kreativen Geist eckte er nicht selten an und fand sich im Zwiespalt zwischen seinen künstlerischen Idealen und der Unnachgiebigkeit seiner Auftraggeber wieder. In der Sixtinischen Kapelle schuf er im Abstand von 30 Jahren zwei atemberaubende Meisterwerke, die insgesamt fast zehn Jahre seiner Lebenszeit in Anspruch nahmen. Nach der Fertigstellung des revolutionären Deckenfreskos im Trompe-l'oil-Stil widmete er sich dem Werk, das als Höhepunkt seines Schaffens gilt: "Das Jüngste Gericht".
Das Fresko mit knapp 400 nackten Figuren, das sich über die 15 Meter hohe Altarwand der Kapelle erstreckt, fasziniert in jeder Hinsicht. Nach seiner Enthüllung im Jahr 1541 wurde das Gemälde zunächst als Meisterwerk gefeiert und vom Papst Paul III. sowie den Kritikern der damaligen Zeit gelobt. Da Nacktheit in der Renaissance allgemein akzeptiert war, stieß die Darstellung der nackten Figuren nicht auf Widerstand.
Die Virtuosität des Künstlers schien damit besiegelt. Doch fast 40 Jahre später entbrannten heftige Diskussionen.
Das Fresko mit knapp 400 nackten Figuren, das sich über die 15 Meter hohe Altarwand der Kapelle erstreckt, fasziniert in jeder Hinsicht. Nach seiner Enthüllung im Jahr 1541 wurde das Gemälde zunächst als Meisterwerk gefeiert und vom Papst Paul III. sowie den Kritikern der damaligen Zeit gelobt. Da Nacktheit in der Renaissance allgemein akzeptiert war, stieß die Darstellung der nackten Figuren nicht auf Widerstand.
Die Virtuosität des Künstlers schien damit besiegelt. Doch fast 40 Jahre später entbrannten heftige Diskussionen.













