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Meine Gefangenschaft bei den Sioux (Zusammengefasste Ausgabe). Bereicherte Ausgabe. Augenzeugenbericht einer Siedlerin: Gefangenschaft 1864 auf der US-Frontier, Lageralltag, Fluchtversuche und Kulturkontakt
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- Nombre de pages108
- FormatePub
- ISBN859-65--4788680-8
- EAN8596547886808
- Date de parution07/02/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille894 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurQUICKIE CLASSICS
Résumé
"Meine Gefangenschaft bei den Sioux" erzählt in strikter Ich-Chronik, wie eine westwärts ziehende Siedlerreise 1864 gewaltsam endet und Monate der Gefangenschaft folgen. Kelly verbindet genaue Beobachtungen des Lageralltags - Arbeit, Nahrung, Mobilität, Hierarchien - mit Episoden von Fluchtversuch, Verhandlung und erzwungener Anpassung. Als Teil der nordamerikanischen Captivity Narrative mischt das Buch Reisebericht und Bewährungsplot; es oszilliert zwischen dokumentarischer Nüchternheit und moralischer Rahmung und macht so zugleich Empirie sichtbar und die Vorurteile seiner Zeit.
Fanny Kelly, eine Pionierin des Siedlerwestens der 1860er Jahre, schrieb aus der Erfahrung von Migration, Gewalt und prekärem Alltag. Die 1870er-Erstveröffentlichung entstand inmitten hitziger Debatten über Indianerpolitik und die Glaubwürdigkeit weiblicher Zeugenschaft. Kellys Antrieb vereint Selbstbehauptung gegenüber konkurrierenden Berichten mit dem Anspruch, eine prüfbare Chronik für ein breites, moralisierendes Publikum vorzulegen.
Dieses Buch empfiehlt sich als dichte Primärquelle zur Kultur- und Gewaltgeschichte der nordamerikanischen Frontier, vorausgesetzt, man liest ihre Perspektiven und Stereotype kritisch mit. Für Literatur-, Geschichts- und Genderstudien bietet es reiches Material; zugleich bleibt es als sorgfältig beobachtete Erinnerungsschrift erzählerisch fesselnd. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Fanny Kelly, eine Pionierin des Siedlerwestens der 1860er Jahre, schrieb aus der Erfahrung von Migration, Gewalt und prekärem Alltag. Die 1870er-Erstveröffentlichung entstand inmitten hitziger Debatten über Indianerpolitik und die Glaubwürdigkeit weiblicher Zeugenschaft. Kellys Antrieb vereint Selbstbehauptung gegenüber konkurrierenden Berichten mit dem Anspruch, eine prüfbare Chronik für ein breites, moralisierendes Publikum vorzulegen.
Dieses Buch empfiehlt sich als dichte Primärquelle zur Kultur- und Gewaltgeschichte der nordamerikanischen Frontier, vorausgesetzt, man liest ihre Perspektiven und Stereotype kritisch mit. Für Literatur-, Geschichts- und Genderstudien bietet es reiches Material; zugleich bleibt es als sorgfältig beobachtete Erinnerungsschrift erzählerisch fesselnd. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.







