Maria vor den Scherben ihres Glücks. Dr. Daniel 75 – Arztroman

Par : Marie Francoise
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-0952-9
  • EAN9783740909529
  • Date de parution13/10/2016
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille175 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Dr. Daniel ist eine echte Erfolgsserie. Sie vereint medizinisch hochaktuelle Fälle und menschliche Schicksale, die uns zutiefst bewegen - und einen Arzt, den man sich in seiner Güte und Herzlichkeit zum Freund wünscht. Die Generalprobe war das reinste Fiasko. Bühnenbilder standen nicht rechtzeitig bereit, im Orchester verpaßte ein Geiger mehrmals den Einsatz, was zu gut hörbaren Disharmonien führte, und angesteckt vom allgemeinen Chaos lief auch bei den meisten Sängern und Sängerinnen so ziemlich alles schief.
Einzig die Sopranistin Maria Antonius schaffte es, ihre Parts perfekt vorzubringen. Bei ihrer großen Arie ließ sie sich nicht einmal von den Fehlern des Orchesters irritieren. »Katastrophal!« tobte der Intendant im Zuschauerraum. »Habe ich denn lauter Anfänger auf der Bühne stehen?« Er raufte sich die Haare. »Wenn das morgen bei der Premiere passiert, bin ich ruiniert!« Dann wandte er sich Maria zu.
Allein ihr Anblick schien den aufgebrachten Mann ein wenig zu beruhigen. »Wie, um Himmels willen, hast du es eigentlich fertiggebracht, in diesem Chaos so gut zu sein? Maria, deine Stimme, deine Ausstrahlung.« Ein eigenartiges Knistern unterbrach ihn, und im nächsten Moment schrie einer der Requisiteure: »Runter von der Bühne! Schnell!« Doch die Warnung kam bereits zu spät. Mit donnerndem Getöse löste sich ein Balken aus der Verankerung und krachte auf die Bühne.
Ihm folgten kleinere Holzteile wie prasselnder Regen. Sekundenlang herrschte tödliche Stille, dann hörte man schmerzvolles Jammern und Stöhnen. »Oh, mein Gott!« schrie der Intendant, als er das ganze Ausmaß dieses Unfalls vor sich sah, dann rannte er zum Ausgang, schlug ohne Zögern das Fenster des im Moment unbesetzten Kassenhäuschens ein und riß den Telefonhörer an sein Ohr, um den Notarzt zu rufen. Es dauerte keine fünf Minuten, bis der erste Krankenwagen vor dem Theater hielt und die Sanitäter mit