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Margarethe Seeliger (1863 - 1944) - Die Bildung der Mädchen als Lebensmaxime. Ein Frauenporträt
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- Nombre de pages72
- FormatePub
- ISBN978-3-7578-7258-8
- EAN9783757872588
- Date de parution12/06/2023
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBooks on Demand
Résumé
Margarethe Seeliger ein Frauenporträt
Vor 120 Jahren legte eine Frau, von Beruf Lehrerin, den Grundstein für die höhere Schulbildung der Mädchen in Treptow-Baumschulenweg. Es war ein steiniger Weg, den sie gehen musste, bevor sie in diesem Ortsteil als Vorsteherin einer Privatschule Fuß fassen konnte. Diese Frau wurde für ihr Engagement und ihre Leistung gelobt und geehrt, solange, bis sich die Gemeindevertreter auf der Grundlage der Preußischen Mädchenschulreform von 1908 dazu entschlossen, mit einem bombastischen Schulneubau in Baumschulenweg den Grundstein für eine Mädchenschule von gymnasialem Charakter zu legen.
Die Einweihung dieser Schule erfolgte im Jahr 1913 und für die Lehrerin war nichts mehr so wie zuvor. Denn nicht ihr, der bisherigen Schulvorsteherin, übertrug man die Leitung. Nein. Der zukünftige Direktor war ein Mann! Noch einmal zum Verständnis: Es geht um keine Knabenschule. Auch nicht um eine, wo Kinder beider Geschlechter lernen. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um eine Öffentliche Höhere Mädchenschule.
Aber die konnte oder durfte keine Frau leiten. Für die Autorin ist diese Entscheidung mehr als demütigend, doch sie entspricht den Gepflogenheiten jener Zeit. Ihr Inneres schreit nach Gerechtigkeit. Wenigstens im Nachhinein möchte sie dieser Frau, deren Schicksal sie schon seit längerem beschäftigt, in Wort und Bild ein Denkmal setzen. Dabei hat sie mit akribischen Recherchen und Fantasie ihr Möglichstes getan.
Die Einweihung dieser Schule erfolgte im Jahr 1913 und für die Lehrerin war nichts mehr so wie zuvor. Denn nicht ihr, der bisherigen Schulvorsteherin, übertrug man die Leitung. Nein. Der zukünftige Direktor war ein Mann! Noch einmal zum Verständnis: Es geht um keine Knabenschule. Auch nicht um eine, wo Kinder beider Geschlechter lernen. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um eine Öffentliche Höhere Mädchenschule.
Aber die konnte oder durfte keine Frau leiten. Für die Autorin ist diese Entscheidung mehr als demütigend, doch sie entspricht den Gepflogenheiten jener Zeit. Ihr Inneres schreit nach Gerechtigkeit. Wenigstens im Nachhinein möchte sie dieser Frau, deren Schicksal sie schon seit längerem beschäftigt, in Wort und Bild ein Denkmal setzen. Dabei hat sie mit akribischen Recherchen und Fantasie ihr Möglichstes getan.















