XANDERMit mir stimmt etwas ganz und gar nicht. Und dabei spreche ich ausnahmsweise mal nicht von meiner Angststörung, die mich immer wieder heimsucht und mein Leben zerstört. Ich spreche von, na ja, allem anderen. Alle meine Mitbewohner haben die Liebe gefunden, und es tut weh, zu sehen, wie die Jungs, für die ich einst das Zentrum ihrer Welt war, sich verlieben und erwachsen werden. Besonders, weil es mich daran erinnert, wie allein ich immer gewesen bin.
Ich hatte schon immer Probleme mit Beziehungen. Damit, eine Verbindung zu Menschen abgesehen von Seven aufzubauen, aber das hier ist mehr als das. Denn ich will auch jemanden finden. Aber die einzige Person, an die sich mein Hirn geklammert hat, ist auch die einzige Person, die ich niemals haben kann. Die einzige Person, die mir helfen kann, wenn meine Panikattacken zu überwältigend werden. Krankenpfleger Derek.
DEREKIch hätte niemals anbieten sollen, Xander Moore zu behandeln. Und doch bin ich hier, Jahre später, und habe mein eigenes Leben zurückgestellt, während ich Tag für Tag auf den Anruf warte, dass Xander mich braucht. Der Anruf kommt immer und ich gehe immer ran, aber langsam fange ich an, diese Besuche zu fürchten. In letzter Zeit sehe ich Xander auf eine Weise an, auf die ein Pfleger seinen Patienten niemals ansehen sollte.
Als Xander beginnt sich ehrenamtlich im selben Pflegeheim wie ich zu engagieren, lerne ich eine vollkommen neue Seite an ihm kennen. Die künstlerische, charismatische Seite, welche die Bewohner in ihren Bann zieht. Ich erhasche einen Blick auf einen Mann, der so viel mehr ist als seine Ängste, und das hilft mir so gar nicht dabei, meine Gefühle für ihn unter Kontrolle zu bringen. Die Grenzen beginnen zu verschwimmen, und letztendlich habe ich keine andere Wahl, als ihn nicht mehr zu behandeln.
So können wir wenigstens Freunde sein. Das Problem ist nur, dass Freundschaft für uns beide nicht genug ist. Es ist falsch, unethisch und absolut unprofessionell, aber mein Herz will einfach nicht auf mich hören. Es hat sich für Xander entschieden und so gar keine Lust zu warten. Ebenso wenig wie Xander. Aber wenn ich meinen Job behalten will, muss ich widerstehen. Ich wünschte mir nur, er würde es mir nicht so schwer machen.
XANDERMit mir stimmt etwas ganz und gar nicht. Und dabei spreche ich ausnahmsweise mal nicht von meiner Angststörung, die mich immer wieder heimsucht und mein Leben zerstört. Ich spreche von, na ja, allem anderen. Alle meine Mitbewohner haben die Liebe gefunden, und es tut weh, zu sehen, wie die Jungs, für die ich einst das Zentrum ihrer Welt war, sich verlieben und erwachsen werden. Besonders, weil es mich daran erinnert, wie allein ich immer gewesen bin.
Ich hatte schon immer Probleme mit Beziehungen. Damit, eine Verbindung zu Menschen abgesehen von Seven aufzubauen, aber das hier ist mehr als das. Denn ich will auch jemanden finden. Aber die einzige Person, an die sich mein Hirn geklammert hat, ist auch die einzige Person, die ich niemals haben kann. Die einzige Person, die mir helfen kann, wenn meine Panikattacken zu überwältigend werden. Krankenpfleger Derek.
DEREKIch hätte niemals anbieten sollen, Xander Moore zu behandeln. Und doch bin ich hier, Jahre später, und habe mein eigenes Leben zurückgestellt, während ich Tag für Tag auf den Anruf warte, dass Xander mich braucht. Der Anruf kommt immer und ich gehe immer ran, aber langsam fange ich an, diese Besuche zu fürchten. In letzter Zeit sehe ich Xander auf eine Weise an, auf die ein Pfleger seinen Patienten niemals ansehen sollte.
Als Xander beginnt sich ehrenamtlich im selben Pflegeheim wie ich zu engagieren, lerne ich eine vollkommen neue Seite an ihm kennen. Die künstlerische, charismatische Seite, welche die Bewohner in ihren Bann zieht. Ich erhasche einen Blick auf einen Mann, der so viel mehr ist als seine Ängste, und das hilft mir so gar nicht dabei, meine Gefühle für ihn unter Kontrolle zu bringen. Die Grenzen beginnen zu verschwimmen, und letztendlich habe ich keine andere Wahl, als ihn nicht mehr zu behandeln.
So können wir wenigstens Freunde sein. Das Problem ist nur, dass Freundschaft für uns beide nicht genug ist. Es ist falsch, unethisch und absolut unprofessionell, aber mein Herz will einfach nicht auf mich hören. Es hat sich für Xander entschieden und so gar keine Lust zu warten. Ebenso wenig wie Xander. Aber wenn ich meinen Job behalten will, muss ich widerstehen. Ich wünschte mir nur, er würde es mir nicht so schwer machen.