Thomas Eichert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Koreanistik der Eberhard Karls Universität Tübingen. Sein Forschungsinteresse gilt der südkoreanischen Unternehmens-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie der Geschichte der deutsch-koreanischen Beziehungen. Aktuell
beschäftigt er sich mit der Geschichte der Digitalisierung Koreas.
Nouveauté
Kooperation und Konflikt. Deutsche Unternehmen in Südkorea 1955–1998
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- Nombre de pages428
- FormatPDF
- ISBN978-3-86205-994-2
- EAN9783862059942
- Date de parution22/07/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille5 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurIudicium
Résumé
Unternehmen haben die deutsch-koreanischen Beziehungen maßgeblich mitgeprägt und doch wurden sie in der Forschung bisher weitgehend ausgeblendet oder als Teil einer Gesamtwirtschaft betrachtet und der Bedeutung von politischen und gesellschaftlichen Akteuren untergeordnet. Basierend auf bisher ungesichteten Archivquellen untersucht diese Monografie erstmals die Rolle deutscher Unternehmen als eigenständige Akteure in der Geschichte der deutsch-koreanischen Beziehungen im Kalten Krieg und darüber hinaus.
Anhand der Darstellung der deutsch-koreanischen Gemeinschaftsunternehmen sowie der Beteiligung deutscher Unternehmen an Projekten der Entwicklungszusammenarbeit zeigt die Studie, wie deutsche Unternehmen versuchten, langfristige Marktpositionen in Korea aufzubauen. Dabei wird deutlich, dass sowohl staatliche Institutionen als auch koreanische Partnerunternehmen und Arbeiter keine passiven Akteure waren, sondern selbstbewusst eigene Interessen verfolgten und damit den Handlungsspielraum der deutschen Unternehmen einschränkten.
Diese Studie verbindet Aspekte der Unternehmens-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und versteht die deutsch-koreanischen Unternehmensbeziehungen als konfliktreichen Aushandlungsprozess zwischen ungleichen transnationalen Akteuren.
Anhand der Darstellung der deutsch-koreanischen Gemeinschaftsunternehmen sowie der Beteiligung deutscher Unternehmen an Projekten der Entwicklungszusammenarbeit zeigt die Studie, wie deutsche Unternehmen versuchten, langfristige Marktpositionen in Korea aufzubauen. Dabei wird deutlich, dass sowohl staatliche Institutionen als auch koreanische Partnerunternehmen und Arbeiter keine passiven Akteure waren, sondern selbstbewusst eigene Interessen verfolgten und damit den Handlungsspielraum der deutschen Unternehmen einschränkten.
Diese Studie verbindet Aspekte der Unternehmens-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und versteht die deutsch-koreanischen Unternehmensbeziehungen als konfliktreichen Aushandlungsprozess zwischen ungleichen transnationalen Akteuren.



