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Komprimierte Klang. Wie deutsche Ingenieure die Musikindustrie retteten und zerstörten
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- Nombre de pages143
- FormatePub
- ISBN978-3-565-25635-8
- EAN9783565256358
- Date de parution18/02/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille891 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Anfang der 90er Jahre arbeiteten Forscher am Fraunhofer-Institut in Erlangen an einem Problem, das als unlösbar galt: Musik so stark zu komprimieren, dass sie über Telefonleitungen gesendet werden kann, ohne dass das menschliche Ohr einen Unterschied hört. Das Ergebnis war das Format .mp3. Doch als sie ihre Erfindung der Musikindustrie präsentierten, wurden sie ausgelacht. Niemand wollte Qualität für Speicherplatz opfern.
"Der Komprimierte Klang" erzählt die unglaubliche Underdog-Story von Karlheinz Brandenburg und seinem Team.
Da die Industrie das Format ablehnte, verschenkten sie die Software im Internet. Was folgte, war die größte Disruption der Mediengeschichte. Napster und illegale Downloads brachten die Plattenlabels an den Rand des Ruins, bevor Apple mit dem iPod das Format legitimierte und Milliarden verdiente. Das Buch erklärt die Psychoakustik hinter der Kompression - das Weglassen von Tönen, die das Gehirn ohnehin maskiert - und nutzt den Song "Tom's Diner" von Suzanne Vega, an dem der Algorithmus trainiert wurde, als roten Faden.
Es ist eine Fallstudie darüber, wie man einen Industriestandard gegen den Willen der Industrie durchsetzt und warum deutsche Ingenieurskunst oft am Marketing scheitert.
Da die Industrie das Format ablehnte, verschenkten sie die Software im Internet. Was folgte, war die größte Disruption der Mediengeschichte. Napster und illegale Downloads brachten die Plattenlabels an den Rand des Ruins, bevor Apple mit dem iPod das Format legitimierte und Milliarden verdiente. Das Buch erklärt die Psychoakustik hinter der Kompression - das Weglassen von Tönen, die das Gehirn ohnehin maskiert - und nutzt den Song "Tom's Diner" von Suzanne Vega, an dem der Algorithmus trainiert wurde, als roten Faden.
Es ist eine Fallstudie darüber, wie man einen Industriestandard gegen den Willen der Industrie durchsetzt und warum deutsche Ingenieurskunst oft am Marketing scheitert.



