Marian Helm received his PhD from the Ruhr-Universität Bochum and is an assistant professor at the Department of Ancient History at the Westfälische Wilhelms-Universität Münster. His research focuses on the Roman Republic, ancient military history, the settlement history of Latium, and the sacred landscape of the Saronic Gulf.
Kampf um Mittelitalien. Roms ungerader Weg zur Großmacht
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- Nombre de pages450
- FormatPDF
- ISBN978-3-515-13115-5
- EAN9783515131155
- Date de parution15/11/2021
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille4 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurFranz Steiner
Résumé
Die formative Phase der res publica Romana im langen 4. Jahrhundert v. Chr. bleibt grundlegend für unser Verständnis der politischen Kultur und späteren Imperiumsbildung Roms. Marian Helm untersucht diesen Zeitraum, mit dem sich nicht weniger als der Aufstieg Roms von einer Lokalmacht zur bestimmenden Großmacht Mittelitaliens verbindet. Dieser Ereignislauf ist mit einer hohen Anzahl besonders eindringlicher Vorgänge gespickt, die sich tief in die historische Erinnerung der Römer hineingeschrieben und somit einen kommemorativen Kern der politischen Kultur der römischen Republik gebildet haben.
Helm bettet diese Ereignisse in einen komplexen regionalen Kontext ein, in dem die Geschichte des frühen Rom eng mit derjenigen seiner Nachbarn verflochten war. Die dezentrierte, regionale Perspektive verdeutlicht, dass der Aufstieg Roms keineswegs linear verlief und auch nicht alternativlos war. Die konsequent historisierende Analyse macht vielmehr die Prekarität der Verhältnisse in Latium deutlich, wobei die römische (Außen)Politik eben auch und gerade von vielen Rückschlägen, Neuorientierungen und Inkohärenzen gezeichnet war.
Helm bettet diese Ereignisse in einen komplexen regionalen Kontext ein, in dem die Geschichte des frühen Rom eng mit derjenigen seiner Nachbarn verflochten war. Die dezentrierte, regionale Perspektive verdeutlicht, dass der Aufstieg Roms keineswegs linear verlief und auch nicht alternativlos war. Die konsequent historisierende Analyse macht vielmehr die Prekarität der Verhältnisse in Latium deutlich, wobei die römische (Außen)Politik eben auch und gerade von vielen Rückschlägen, Neuorientierungen und Inkohärenzen gezeichnet war.




