OFFRE LISEUSES

Une liseuse achetée = une housse offerte* jusqu'au 21 juin

Julia und ihr Jäger. 4er Liebesroman 1 – Liebe

Par : Anne Altenried
Offrir maintenant
Ou planifier dans votre panier
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
  • Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
  • Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
  • Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
Logo Vivlio, qui est-ce ?

Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement

Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
C'est si simple ! Lisez votre ebook avec l'app Vivlio sur votre tablette, mobile ou ordinateur :
Google PlayApp Store
  • Nombre de pages256
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-0339-8
  • EAN9783740903398
  • Date de parution11/05/2016
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille294 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Nebel wallte über die Hänge, als Johanna vom Begräbnis des Großvaters heimkehrte. Sie stand nun allein im Leben und war noch keine Achtzehn. Das Dorf Winkl blieb im grünen Tal zurück. Nur die wild schäumenden Wasser des Eisbachs begleiteten das junge Mädchen bis hinauf zur heimatlichen Hütte. Schratthütte wurde sie genannt. Johannas Großvater war den Talbewohnern immer wie ein Waldschratt, ein sagenhafter Berggeist, erschienen. Als Johanna die kleine Stube betrat, überkam sie noch einmal die ganze Trauer.
Erst jetzt begriff sie, was sie verloren hatte. Um vor ihren Gefühlen zu bestehen, machte sie sich an die Arbeit. Johanna befreite die angepflockten Geißen und zog mit der kleinen Herde zum Waldrand hinauf. Hier setzte sich das junge Madl ins Gras und schaute auf die Berggipfel, die zwischen ziehenden Wolken immer wieder auftauchten. Plötzlich schreckte Johanna zusammen und lauschte. Unter der Widderwand krachten zwei Schüsse.
Das Echo grollte wie Gewitterdonner. Johanna hatte viel von dem unbekannten Wildschützen gehört, der das Gebiet um die Widderwand unsicher machte. Als der Abend aus dem Tal heraufdämmerte, wollte die junge Hirtin mit ihrer Herde heimkehren. Da hörte sie ein Stöhnen, das aus dem dunklen Bergwald kam. Dicht vor ihr zerteilte jemand die Zweige und wankte ihr entgegen. Fast hätte Johanna aufgeschrien.
Sie hatte den Burschen nie zuvor gesehen. Er hatte ein sonnenbraunes schmerzverzerrtes Gesicht und lebhafte dunkle Augen. Seine Hemdbrust war von Blut gerötet, und unter seinem Janker schaute der Lauf eines Kugelstutzens hervor. Johanna wunderte sich, dass der Bursch trotzdem nicht gefährlich oder furchterregend wirkte. Sie vermisste das rußverschmierte Gesicht, an das sie bei E-Book 1: E-Book 2: E-Book 3: