Td {border: 1px solid #cccccc;}br {mso-data-placement:same-cell;}Ödön von Horváths Roman "Jugend ohne Gott", 1937 im Exil verfasst, ist eine eindringliche Analyse der moralischen Verwahrlosung unter dem Einfluss der nationalsozialistischen Ideologie. Ein namenloser Gymnasiallehrer unterrichtet eine Klasse Jugendlicher, die zunehmend von Hass, Gehorsam und einer entmenschlichenden "Rasse"-Ideologie geprägt sind.
Während eines Wehrsportlagers wird ein Schüler ermordet; als der Lehrer entdeckt, dass ein Schüler-Tagebuch entscheidende Hinweise auf den wahren Täter enthält, gerät er in einen Gewissenskonflikt zwischen Anpassung, Angst und moralischer Verantwortung. Horváth zeichnet mit nüchternem, fast reportagehaftem Stil das Bild einer Gesellschaft, in der Denunziation, Konformitätsdruck und die Verrohung der Jugend zur neuen Normalität werden.
Der Roman, der noch vor Kriegsbeginn im Schweizer Exil erschien und in Deutschland sofort verboten wurde, gilt als eines der eindringlichsten literarischen Warnzeugnisse gegen die Verführbarkeit junger Menschen durch totalitäre Ideologien.
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Während eines Wehrsportlagers wird ein Schüler ermordet; als der Lehrer entdeckt, dass ein Schüler-Tagebuch entscheidende Hinweise auf den wahren Täter enthält, gerät er in einen Gewissenskonflikt zwischen Anpassung, Angst und moralischer Verantwortung. Horváth zeichnet mit nüchternem, fast reportagehaftem Stil das Bild einer Gesellschaft, in der Denunziation, Konformitätsdruck und die Verrohung der Jugend zur neuen Normalität werden.
Der Roman, der noch vor Kriegsbeginn im Schweizer Exil erschien und in Deutschland sofort verboten wurde, gilt als eines der eindringlichsten literarischen Warnzeugnisse gegen die Verführbarkeit junger Menschen durch totalitäre Ideologien.