Nestor Kavvadas ist Forschungsmitarbeiter am Seminar für Katholische Theologie der Universität Siegen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Geschichte der orthodoxen Kirche im Abbasidenreich, die Interaktion zwischen griechischer und syrischer Kultur in der Spätantike und im Frühmittelalter sowie die Rezeption der johanneischen Passionserzählung im christlichen Orient (4.-9. Jh.).
Jerusalem zwischen Aachen und Bagdad. Zur Existenzkrise des byzantinischen Christentums im Abbasidenreich
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages116
- FormatPDF
- ISBN978-3-515-11888-0
- EAN9783515118880
- Date de parution22/08/2018
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurFranz Steiner
Résumé
Für die Kirche von Jerusalem war die Zeit um das Jahr 800 eine Umbruchszeit: Ihre Vorsteher waren an einem Geschehen beteiligt, das die Geschichte des Nahen Ostens auf immer veränderte. Im Jahre 797 sandte der Frankenkönig Karl, der bereits fast alle Kriege in Europa für sich entschieden hatte, erstmals Boten an den Kalifen Harun ar-Rasid, die auf ihrem Weg nach Bagdad in Jerusalem haltmachten. Damit war die neue Weltmacht im Nahen Osten angekommen.
Von nun an sollte der Patriarch von Jerusalem eine zunehmend wirkmächtige Rolle bei der diplomatischen Annäherung zwischen Frankenreich und Abbasidenreich spielen. Doch dies war nur die eine Seite der Medaille. Denn just jene Zeit der politischen Prominenz der Jerusalemer Patriarchen war zugleich die Wendezeit, in der erst in Syro-Palästina eine muslimische Mehrheit aufkam, während die Christen zur bedrohten Minderheit wurden - ein Status, der im Mittelalter für sie als selbstverständlich gelten sollte.
Diesen Widerspruch zu verstehen, hat sich Nestor Kavvadas mit diesem Band zum Ziel gesetzt.
Von nun an sollte der Patriarch von Jerusalem eine zunehmend wirkmächtige Rolle bei der diplomatischen Annäherung zwischen Frankenreich und Abbasidenreich spielen. Doch dies war nur die eine Seite der Medaille. Denn just jene Zeit der politischen Prominenz der Jerusalemer Patriarchen war zugleich die Wendezeit, in der erst in Syro-Palästina eine muslimische Mehrheit aufkam, während die Christen zur bedrohten Minderheit wurden - ein Status, der im Mittelalter für sie als selbstverständlich gelten sollte.
Diesen Widerspruch zu verstehen, hat sich Nestor Kavvadas mit diesem Band zum Ziel gesetzt.




