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Jenseits der vermessenen Küsten. Schifffahrt Geschichte Ozeanexpeditionen historische Navigation im Pazifik
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- Nombre de pages167
- FormatePub
- ISBN978-3-565-46264-3
- EAN9783565462643
- Date de parution27/05/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Für Seeleute vergangener Jahrhunderte bedeutete ein unbekannter Schatten am Horizont oft Rettung, Gefahr oder Ruhm. Viele dieser Sichtungen gelangten in offizielle Kartenwerke und blieben dort über Generationen bestehen, obwohl niemand die Inseln je wiederfand. Die Geschichte der Phantominseln ist deshalb auch eine Geschichte menschlicher Wahrnehmung auf offener See.
Auf langen Ozeanexpeditionen entschieden Wetter, Erschöpfung und optische Täuschungen über Leben und Tod.
Kapitäne zeichneten Landmassen ein, die später zu festen Bestandteilen europäischer Kartografie wurden. In der Schifffahrt Geschichte zeigt sich, wie eng Navigation, Angst und Hoffnung miteinander verbunden waren. Mannschaften interpretierten Wolkenformationen als Küstenlinien, während politische Rivalitäten zwischen Seemächten jede neue Inselmeldung verstärkten. Selbst wissenschaftliche Expeditionen des 19.
Jahrhunderts kämpften noch gegen Fehler früherer Generationen. Das Buch verbindet historische Navigation mit modernen maritimen Satellitendaten und rekonstruiert die langsame Korrektur jahrhundertealter Kartenbilder. Dabei entsteht ein Bild vom Alltag auf See, geprägt von Isolation, technischen Grenzen und dem ständigen Versuch, Ordnung in unbekannte Räume zu bringen. Nicht nur Karten änderten sich, sondern auch das Vertrauen Europas in seine eigene Beherrschung der Weltmeere. Die verschwundenen Inseln erinnern daran, wie schmal die Grenze zwischen Beobachtung und Vorstellungskraft einst war.
Kapitäne zeichneten Landmassen ein, die später zu festen Bestandteilen europäischer Kartografie wurden. In der Schifffahrt Geschichte zeigt sich, wie eng Navigation, Angst und Hoffnung miteinander verbunden waren. Mannschaften interpretierten Wolkenformationen als Küstenlinien, während politische Rivalitäten zwischen Seemächten jede neue Inselmeldung verstärkten. Selbst wissenschaftliche Expeditionen des 19.
Jahrhunderts kämpften noch gegen Fehler früherer Generationen. Das Buch verbindet historische Navigation mit modernen maritimen Satellitendaten und rekonstruiert die langsame Korrektur jahrhundertealter Kartenbilder. Dabei entsteht ein Bild vom Alltag auf See, geprägt von Isolation, technischen Grenzen und dem ständigen Versuch, Ordnung in unbekannte Räume zu bringen. Nicht nur Karten änderten sich, sondern auch das Vertrauen Europas in seine eigene Beherrschung der Weltmeere. Die verschwundenen Inseln erinnern daran, wie schmal die Grenze zwischen Beobachtung und Vorstellungskraft einst war.





















