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In den Schuhen des Kaisers. Usurpationen und ihre Performanz im Byzantinischen Reich (10.–12. Jahrhundert)
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- Nombre de pages486
- FormatPDF
- ISBN978-3-515-13579-5
- EAN9783515135795
- Date de parution09/02/2024
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille5 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurFranz Steiner
Résumé
Einmal in die purpurfarbenen Schuhe des Kaisers schlüpfen! Das war das Ziel manch machthungriger Männer in Byzanz. Viele ließen ihren Ambitionen Taten folgen und forderten den Kaiser in Konstantinopel offen heraus, indem sie purpurfarbene Schuhe anlegten und sich von ihrer Anhängerschaft zum Kaiser ausrufen ließen. Ein rein symbolischer Akt. Oder doch mehr?
Rituale, Zeremonien, aber auch Kleidung und Habitus sind weit mehr als Beiwerk handfester Politik.
Oft sind es gerade die performativen Handlungen, die Herrschaft herausfordern, festigen oder überhaupt erst herstellen können. Bei Thronkämpfen kommt es zu einer bemerkenswerten Verdichtung symbolischer Kommunikation, in der sich Traditionen und politische Spielregeln einer Gesellschaft artikulieren. Dominik Heher analysiert erstmals systemisch die performativen Aspekte von Usurpationen: Wie forderten Usurpatoren den Kaiser heraus? Wie legitimierten sie ihre Herrschaft, wenn sie Erfolg hatten, und umgekehrt: Wie gingen Kaiser mit besiegten Usurpatoren um? Welche ordnende oder destabilisierende Macht lässt sich den Ritualen selbst zuschreiben? Und welche Rolle spielte die schriftliche Überlieferung dabei?
Oft sind es gerade die performativen Handlungen, die Herrschaft herausfordern, festigen oder überhaupt erst herstellen können. Bei Thronkämpfen kommt es zu einer bemerkenswerten Verdichtung symbolischer Kommunikation, in der sich Traditionen und politische Spielregeln einer Gesellschaft artikulieren. Dominik Heher analysiert erstmals systemisch die performativen Aspekte von Usurpationen: Wie forderten Usurpatoren den Kaiser heraus? Wie legitimierten sie ihre Herrschaft, wenn sie Erfolg hatten, und umgekehrt: Wie gingen Kaiser mit besiegten Usurpatoren um? Welche ordnende oder destabilisierende Macht lässt sich den Ritualen selbst zuschreiben? Und welche Rolle spielte die schriftliche Überlieferung dabei?



