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Hochzeit auf dem Föhren-Gut. Heimatkinder 41 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-1090-7
- EAN9783740910907
- Date de parution02/11/2016
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille241 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Die Heimatkinder verkörpern einen neuen Romantypus, der seinesgleichen sucht. Zugleich Liebesroman, Heimatroman, Familienroman - geschildert auf eine bezaubernde, herzerfrischende Weise, wie wir alle sie schon immer ersehnt haben.
Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen.
Der letzte Sonntag im März war ein prächtiger Sonnentag. Im Dorf Rottenfeld hatte der Frühling die Vorgärten der Bauernhäuser schon mit Blüten bunt gemacht.
Dreihundert Meter höher, wo sich das Föhren-Gut in eine Wiesenmulde duckte, war der Boden noch nicht ganz aper, doch aus den Schneeflecken gruben sich zumindest die blassrosa Christrosen mit ihren goldenen Krönchen. Auch das Vieh in den Stallungen wurde schon ungeduldig, aber noch war der Boden tief und gefährlich. Nur die fünf Hühnerscharen verteilten sich auf den Misthaufen und die umliegenden Wiesengründe.
Sie ahnten nicht, dass im strahlend blauen Himmel Raubvögel kreisten, die nach Beute ausschauten. So nahe waren Glück und Tod beisammen, doch in diesen Tagen wurden Menschen und Tiere auf dem Hof vom Sterben verschont. Thomas Klausen, der Herr vom Föhren-Gut, trat mit seiner Frau vor die Tür. Geradezu andächtig atmeten sie die kräftige Bergluft ein, die köstlich nach Sonne, Erde und der erwachenden Natur roch.
Weder am Wohnhaus noch an den Nebengebäuden für die Dienstleute oder an den Stallungen fürs Vieh hatten Schnee, Eis und Winterstürme Schaden angerichtet. »Vor sechs Jahren hat es hier nur eine nahezu verfallene Almhütte gegeben« , sagte Thomas und legte seinen Arm um Marthas Schultern. »Du hast damals mit deinen neunzehn Jahren den Mut aufgebracht, mit mir einen Bauernhof aufzubauen. Heute reden die Dorfleute nur noch vom Föhren-Gut.« Martha Klausen schmiegte sich zärtlich in seinen Arm.
Damit keiner von den Dienstleuten mithören konnte, flüsterte sie nur: »Mit dir hätt' ich auch ein Schloss bauen wollen. Am wichtigsten ist mir damals gewesen, dass es
Dreihundert Meter höher, wo sich das Föhren-Gut in eine Wiesenmulde duckte, war der Boden noch nicht ganz aper, doch aus den Schneeflecken gruben sich zumindest die blassrosa Christrosen mit ihren goldenen Krönchen. Auch das Vieh in den Stallungen wurde schon ungeduldig, aber noch war der Boden tief und gefährlich. Nur die fünf Hühnerscharen verteilten sich auf den Misthaufen und die umliegenden Wiesengründe.
Sie ahnten nicht, dass im strahlend blauen Himmel Raubvögel kreisten, die nach Beute ausschauten. So nahe waren Glück und Tod beisammen, doch in diesen Tagen wurden Menschen und Tiere auf dem Hof vom Sterben verschont. Thomas Klausen, der Herr vom Föhren-Gut, trat mit seiner Frau vor die Tür. Geradezu andächtig atmeten sie die kräftige Bergluft ein, die köstlich nach Sonne, Erde und der erwachenden Natur roch.
Weder am Wohnhaus noch an den Nebengebäuden für die Dienstleute oder an den Stallungen fürs Vieh hatten Schnee, Eis und Winterstürme Schaden angerichtet. »Vor sechs Jahren hat es hier nur eine nahezu verfallene Almhütte gegeben« , sagte Thomas und legte seinen Arm um Marthas Schultern. »Du hast damals mit deinen neunzehn Jahren den Mut aufgebracht, mit mir einen Bauernhof aufzubauen. Heute reden die Dorfleute nur noch vom Föhren-Gut.« Martha Klausen schmiegte sich zärtlich in seinen Arm.
Damit keiner von den Dienstleuten mithören konnte, flüsterte sie nur: »Mit dir hätt' ich auch ein Schloss bauen wollen. Am wichtigsten ist mir damals gewesen, dass es







