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Heiße Grenze. Western Helden 22 – Western
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-69049-445-8
- EAN9783690494458
- Date de parution29/07/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille302 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Western Helden - Die neue Reihe für echte Western-Fans!
Harte Männer, wilde Landschaften und erbarmungslose Duelle - hier entscheidet Mut über Leben und Tod. Ob Revolverhelden, Gesetzlose oder einsame Reiter auf der Suche nach Gerechtigkeit - jede Geschichte steckt voller Spannung, Abenteuer und wilder Freiheit.
Erlebe die ungeschönte Wahrheit über den Wilden Westen
Es sieht aus, als ob der Berg drüben die Mondsichel verschlänge.
In Wirklichkeit sind sie nur tief im Tal des Terlingua Creek. Der Mond verschwindet hinter der Mesa Aguila und dem Tinaja Blanca Creek. Sie reiten so leise wie Nachtfalken. Und im Augenblick weiß Angus Haley, dass er auch nichts anderes ist als ein Nachtfalke. Er erinnert sich, während die anderen halten und ohne ein Wort zu reden, in die Nacht hineinlauschen, an die sorglosen Tage in Alpine. Aber die Sorglosigkeit ist dann jäh unterbrochen worden.
Sein linker Arm, kaum geheilt, schmerzt noch immer. Er denkt an das Fieber, an jene Leute, die ihn aufgenommen haben und denen er Dankbarkeit schuldet. »Nichts« , sagt Scipio vor ihm und spuckt wie immer aus, wenn er etwas besonders bekräftigen will. »Es rührt sich niemand, sie werden schlafen. Wenn wir einen Monat nicht mehr zu Besuch gekommen sind, dann lässt alles nach, auch die Wachsamkeit.« »Du schwatzt zu viel, Scipio.« Der Mann ganz vorn sieht sich um.
Unter den breitrandigen Hut fällt etwas Mondlicht. Sein dunkles Gesicht mit dem wirren Bart, in dem der Staub klebt, wendet sich Scipio zu. »Warum? Niemand hört uns!« , fragt Scipio verwundert.
In Wirklichkeit sind sie nur tief im Tal des Terlingua Creek. Der Mond verschwindet hinter der Mesa Aguila und dem Tinaja Blanca Creek. Sie reiten so leise wie Nachtfalken. Und im Augenblick weiß Angus Haley, dass er auch nichts anderes ist als ein Nachtfalke. Er erinnert sich, während die anderen halten und ohne ein Wort zu reden, in die Nacht hineinlauschen, an die sorglosen Tage in Alpine. Aber die Sorglosigkeit ist dann jäh unterbrochen worden.
Sein linker Arm, kaum geheilt, schmerzt noch immer. Er denkt an das Fieber, an jene Leute, die ihn aufgenommen haben und denen er Dankbarkeit schuldet. »Nichts« , sagt Scipio vor ihm und spuckt wie immer aus, wenn er etwas besonders bekräftigen will. »Es rührt sich niemand, sie werden schlafen. Wenn wir einen Monat nicht mehr zu Besuch gekommen sind, dann lässt alles nach, auch die Wachsamkeit.« »Du schwatzt zu viel, Scipio.« Der Mann ganz vorn sieht sich um.
Unter den breitrandigen Hut fällt etwas Mondlicht. Sein dunkles Gesicht mit dem wirren Bart, in dem der Staub klebt, wendet sich Scipio zu. »Warum? Niemand hört uns!« , fragt Scipio verwundert.



