Franziska Weise, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Alte Geschichte der Universität Hamburg, forscht zu antiker Epigraphik, Kult- und Wirtschaftsgeschichte und betreut die Epigraphische Datenbank zum antiken Kleinasien.
Nouveauté
Heilung und ihr Preis. Zur Ökonomie attischer Heilkulte
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- Nombre de pages414
- FormatPDF
- ISBN978-3-515-14033-1
- EAN9783515140331
- Date de parution21/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille7 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurFranz Steiner
Résumé
Wie gestaltete sich die Verwaltung und Haushaltung attischer Heilkulte im Spannungsfeld von öffentlicher und privater Sphäre innerhalb der Polisordnung?
Im Zentrum dieser Studie stehen die wirtschaftlichen und administrativen Strukturen des Asklepieions am Südabhang der Akropolis und des Amphiareions in Oropos. Auf Basis epigraphischer, archäologischer und literarischer Quellen werden Grundbesitz, bauliche Infrastruktur, Finanzverwaltung, der Umgang mit Weihgaben sowie die Festorganisation erstmals systematisch vergleichend untersucht.
Einen besonderen Schwerpunkt legt die Arbeit auf die Bedeutung der Gebühren von Heilkulten für deren Haushaltung sowie auf die Handlungsspielräume der für Verwaltung und Durchführung des Kultbetriebs zuständigen Amtsträger. Die diachrone Untersuchung verfolgt die Entwicklung beider Heiligtümer von der klassischen Zeit bis in die Kaiserzeit und bietet eine fundierte Neubewertung ihrer ökonomischen Strukturen als Formen kultinterner Haushaltung.
Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zum Verständnis sakraler Verwaltung, religiöser Infrastruktur und der wirtschaftlichen Organisation griechischer Heiligtümer im langfristigen Wandel der attischen Polis.
Einen besonderen Schwerpunkt legt die Arbeit auf die Bedeutung der Gebühren von Heilkulten für deren Haushaltung sowie auf die Handlungsspielräume der für Verwaltung und Durchführung des Kultbetriebs zuständigen Amtsträger. Die diachrone Untersuchung verfolgt die Entwicklung beider Heiligtümer von der klassischen Zeit bis in die Kaiserzeit und bietet eine fundierte Neubewertung ihrer ökonomischen Strukturen als Formen kultinterner Haushaltung.
Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zum Verständnis sakraler Verwaltung, religiöser Infrastruktur und der wirtschaftlichen Organisation griechischer Heiligtümer im langfristigen Wandel der attischen Polis.



