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Hass in der Seele. Western Helden 25 – Western

Par : Roscoe Hollister
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-69049-502-8
  • EAN9783690495028
  • Date de parution19/08/2025
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille301 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Western Helden - Die neue Reihe für echte Western-Fans! Harte Männer, wilde Landschaften und erbarmungslose Duelle - hier entscheidet Mut über Leben und Tod. Ob Revolverhelden, Gesetzlose oder einsame Reiter auf der Suche nach Gerechtigkeit - jede Geschichte steckt voller Spannung, Abenteuer und wilder Freiheit. Erlebe die ungeschönte Wahrheit über den Wilden Westen Es würde der letzte Whiskey seines Lebens sein.
Aber das ahnte William Hatfield nicht, als er das leere Glas auf die wurmstichige Theke des schäbigen Saloons im texanischen Tuscola knallte. Dort, wohin er sich verkrochen hatte. Mit dem Handrücken wischte er sich über die dünnen Lippen. »Noch einen, Joe« , raunte er dem Bartender mit einer seltsam hohen Stimme zu, die so gar nicht zu seinem Äußeren passte. William Hatfield war ein schwerer, übergewichtiger Mann mit kurzem, borstigen und kupferrotem Haar.
Die wässrig grauen Augen, die zwischen feisten Wangen eingebettet waren, erinnerten an nasses Blech. Beim Sprechen schwabbelte das Doppelkinn wie Pudding. Der mächtige Nacken glänzte rosa. Doch trotz dieser unvorteilhaften, äußerlichen Attribute war William Hatfield alles andere als ein Kerl, den man herumschubsen konnte. Ganz im Gegenteil umgab ihn geradezu eine düstere, unheilvolle Aura. Schon als dickliches Kind war er raffiniert und bösartig gewesen, hatte Tiere und Gleichaltrige mit üblen Scherzen gequält und schikaniert, um nachher die Schuld anderen zuzuschieben.
Schon früh war sein Weg als Verbrecher vorgezeichnet gewesen. Er wurde mit vierundvierzig Jahren in mehreren Bundesstaaten wegen Raubmordes und Pferdediebstählen gesucht. Das alles wusste auch der mittelgroße, schlanke Fremde, der durch die Schwingtür des Lonesome Saloons trat und auf die Theke zusteuerte. Die Sporen klirrten auf den Bodenbrettern. Der breitkrempige Stetson ließ das scharfgeschnittene Gesicht im Schatten verschwinden.
Sein vormals weißes Reiterhemd war schmutzig, zeugte von einem langen Ritt unter glühender Texassonne. Die staubige Hose aus schwarzem Denim bedeckte die Schäfte der schweren Reitstiefel.