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Griff nach Gold. Die andere Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft
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- Nombre de pages415
- FormatePub
- ISBN978-3-89438-924-6
- EAN9783894389246
- Date de parution11/02/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurPAPYROSSA VERLAGS GMBH +
Résumé
Ein Fest der Völkerfreundschaft, die Aussicht auf eine Welt von morgen: Die Verheißungen der Fußball-Weltmeisterschaften finden sich etwa in Uruguay 1930 oder Südafrika 2010. Oder sie spiegeln sich auf dem Rasen: Mexiko 1970 und '86. Doch in die WM-Geschichte hat sich die Dominanz des Nordens eingebrannt. Und der afrikanische Fußball? Nachfahren von Sklaven als Trümpfe Brasiliens, Stars in den Reihen der europäischen >Mutterländer<.
Die antikoloniale Befreiung erreichte mit dem panafrikanischen Boykott der WM 1966 auch die FIFA. Neben den Turnierverläufen geht der Band politischen Kapriolen nach: Ob 1934 im Italien Mussolinis; 1938 im linksregierten Frankreich, die >großdeutsche< Elf mit Hitlergruß; 1974 Solidaritätsaktionen in Berlin: >Chile Sí, Junta No<; oder 1978 im Argentinien einer Militärdiktatur. Mit Ende des Kalten Krieges war auch die FIFA im Goldrausch.
Bald mit von der Partie: Katar und Saudi-Arabien. Und die WMs in Nordamerika 1994 und 2026? US-geführte Kriege, dramatischer Rechtsrutsch: Bleibt die Friedensfrage beim >Völkerfest< WM virulent? Ist die massive Ausweitung des Teilnehmerfelds, so sehr kommerzieller Natur, auch Ausdruck einer entstehenden multipolaren Weltordnung?
Die antikoloniale Befreiung erreichte mit dem panafrikanischen Boykott der WM 1966 auch die FIFA. Neben den Turnierverläufen geht der Band politischen Kapriolen nach: Ob 1934 im Italien Mussolinis; 1938 im linksregierten Frankreich, die >großdeutsche< Elf mit Hitlergruß; 1974 Solidaritätsaktionen in Berlin: >Chile Sí, Junta No<; oder 1978 im Argentinien einer Militärdiktatur. Mit Ende des Kalten Krieges war auch die FIFA im Goldrausch.
Bald mit von der Partie: Katar und Saudi-Arabien. Und die WMs in Nordamerika 1994 und 2026? US-geführte Kriege, dramatischer Rechtsrutsch: Bleibt die Friedensfrage beim >Völkerfest< WM virulent? Ist die massive Ausweitung des Teilnehmerfelds, so sehr kommerzieller Natur, auch Ausdruck einer entstehenden multipolaren Weltordnung?



