SOLDES
Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*
Griechentum und deutscher Geist. Anatomie einer Sehnsucht
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages684
- FormatePub
- ISBN978-3-948075-70-5
- EAN9783948075705
- Date de parution24/10/2023
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurManuscriptum Verlagsbuchhandlu
Résumé
Ab dem 18. Jahrhundert wurde unter deutschen Neuhumanisten die Idee zur Forderung erhoben, daß es einen höheren menschlichen Sinn jenseits des bloß Utilitaristischen und Opportunen geben müsse. Und man meinte, daß diese Forderung oberste pädagogische Priorität zu genießen habe. Darin bestand die vielleicht bedeutendste deutsche Mission zum Wohle Europas, die freilich von vornherein zum Scheitern verurteilt war.
- Als ob man bereits um 1800 geahnt hätte, welch ähnliches Los der eigenen Kultur beschieden sein würde, sympathisierten die meisten deutschen Bildungsbürger mit dem Schicksal der Hellenen wie Erkrankte, die vom gleichen Leiden befallen waren. Man erkannte seine eigenen Besonderheiten bei den Hellenen wieder, dem einzigen Volk der Weltgeschichte, dessen Genialität und Zerrissenheit an die der Deutschen heranreichte.
Um die Sehnsucht nach dem "freien, stolzen, schöpferischen Geist" zu rekonstruieren, spannt Frank Lisson (*1970) einen weiten Bogen vom "Homer-Erlebnis" über die Platon-, Sokrates- und Ödipus-Rezeption bis hin zum Ideal klassischer Bildung.
- Als ob man bereits um 1800 geahnt hätte, welch ähnliches Los der eigenen Kultur beschieden sein würde, sympathisierten die meisten deutschen Bildungsbürger mit dem Schicksal der Hellenen wie Erkrankte, die vom gleichen Leiden befallen waren. Man erkannte seine eigenen Besonderheiten bei den Hellenen wieder, dem einzigen Volk der Weltgeschichte, dessen Genialität und Zerrissenheit an die der Deutschen heranreichte.
Um die Sehnsucht nach dem "freien, stolzen, schöpferischen Geist" zu rekonstruieren, spannt Frank Lisson (*1970) einen weiten Bogen vom "Homer-Erlebnis" über die Platon-, Sokrates- und Ödipus-Rezeption bis hin zum Ideal klassischer Bildung.



