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Glaube und Geld. Eine umfassende Kritik am schuldenbasierten Geld
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- Nombre de pages272
- FormatePub
- ISBN978-3-8192-5300-3
- EAN9783819253003
- Date de parution16/04/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille960 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Seit der Mensch sesshaft wurde, war er in der Lage, Güter zu horten, die er dann über seinem Bedarf zur Verfügung hatte. Diesen Überschuss wollten sich andere unter den Nagel reißen. Um die Menschen dazu zu bewegen, freiwillig ihren Überschuss abzugeben, nutzten die Wenigen die Schwäche der Vielen, ihre Verantwortung delegieren zu wollen.
Der Vektor dieser Macht und Herrschaft ist das Geld, und der Grund, weshalb es funktioniert, ist der Glaube.
Es ist der Glaube, dass Verantwortung delegiert werden kann, dass jemand anderes die Bürde auf sich nimmt und, dass der Delegierende deshalb in der Schuld dessen steht, der die Bürde angeblich auf sich nimmt, die wiederum in Geld abgegolten wird; Glaube und Geld. Dieser Umstand war der Grundstein zur Bildung von mittlerweile sehr ausgeklügelten, komplexen Strukturen, die diese Herrschaft ermöglichen und verfestigen.
Wollen wir also zukünftig in Frieden, Freiheit und kooperativ miteinander leben, sollten wir nicht der Frage nachgehen, wer die Wenigen sind, die die Vielen beherrschen, sondern, was diese Herrschaft möglich macht und wie diese für die Menschheit unvorteilhaften Strukturen in Zukunft vermieden werden können. Möchte man also die stratifizierte Gesellschaftsstruktur, den Pavianfelsen, in Zukunft vermeiden, so muss man den Felsen abschaffen, nicht die Paviane; kein Felsen, keine Paviane.
Es ist der Glaube, dass Verantwortung delegiert werden kann, dass jemand anderes die Bürde auf sich nimmt und, dass der Delegierende deshalb in der Schuld dessen steht, der die Bürde angeblich auf sich nimmt, die wiederum in Geld abgegolten wird; Glaube und Geld. Dieser Umstand war der Grundstein zur Bildung von mittlerweile sehr ausgeklügelten, komplexen Strukturen, die diese Herrschaft ermöglichen und verfestigen.
Wollen wir also zukünftig in Frieden, Freiheit und kooperativ miteinander leben, sollten wir nicht der Frage nachgehen, wer die Wenigen sind, die die Vielen beherrschen, sondern, was diese Herrschaft möglich macht und wie diese für die Menschheit unvorteilhaften Strukturen in Zukunft vermieden werden können. Möchte man also die stratifizierte Gesellschaftsstruktur, den Pavianfelsen, in Zukunft vermeiden, so muss man den Felsen abschaffen, nicht die Paviane; kein Felsen, keine Paviane.



