Gespräche mit einem Schweiger. Jon Fosse, befragt von Martina Läubli und Linus Schöpfer

Par : Jon Fosse, Linus Schöpfer, Martina Läubli
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  • Nombre de pages128
  • FormatePub
  • ISBN978-3-311-70476-8
  • EAN9783311704768
  • Date de parution22/08/2024
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille619 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKAMPA VERLAG

Résumé

Jon Fosse ist der Mystiker unter den Schriftstellern. Was liegt hinter den Dingen? Was macht den Menschen im Grunde aus? Solche Fragen treiben den Norweger um, der 1959 im Küstenstädtchen Haugesund geboren wurde. Seine Theaterstücke und Romane entwickeln einen hypnotischen Sog - dies auch, weil die Stille, das Unausgesprochene bei ihm stets ebenso präsent sind wie die Worte. Mit dem Nobelpreis ist Fosse im Literaturolymp angekommen.
Doch zuvor durchlebte er existenzielle Krisen: Ein schwerer Unfall konfrontierte ihn bereits als Kind mit dem Tod, als Erwachsener verfiel er dem Alkohol. Nach einer spirituellen Odyssee fand er schließlich im Katholizismus seine metaphysische Obhut. Heute sagt Fosse: »Alles, was ich schreibe, ist eine Art Gebet.« Kurz vor Weihnachten 2022 trafen Martina Läubli und Linus Schöpfer den Schriftsteller erstmals in Oslo, um mit ihm über sein Schreiben, seinen Glauben und sein Leben zu sprechen.
Nach dem Gewinn des Nobelpreises folgten weitere Treffen in Fosses Zweitdomizil in Österreich. Diese Gespräche fügen sich zu einem eindrücklichen intellektuellen Porträt zusammen.
Jon Fosse, geboren 1959 in Haugesund an der norwegischen Küste, studierte Vergleichende Literaturwissenschaften und lehrte an der Akademie für Kreatives Schreiben in Hordaland. Er ist Dramatiker, Prosa- und Kinderbuchautor, Lyriker, Essayist und Übersetzer. Sein Werk umfasst über fünfzig Veröffentlichungen, unter anderem die Romane Melancholie, Der andere Name und Ich ist ein anderer. 2007 wurde ihm das Ritterkreuz des französischen Ordre national du Mérite verliehen; 2023 wurde er »für seine innovativen Theaterstücke und Prosa, die dem Unsagbaren eine Stimme verleihen« , mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Linus Schöpfer, geboren 1985 in Interlaken, ist Kulturredaktor der NZZ am Sonntag.
Er studierte Literaturwissenschaften und Geschichte in Bern und Berlin. 2019 veröffentlichte er das Sachbuch Schwere Kerle rollen besser, eine Kulturgeschichte des Schweizer Schwingsports. Martina Läubli, geboren 1980 in Zürich, ist Kulturredaktorin der NZZ am Sonntag und Leiterin von Bücher am Sonntag. Sie studierte Germanistik und Theologie und Zürich und Berlin und promovierte in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft.
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