SOLDES

Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*

Geschlecht und Charakter: Eine prinzipielle Untersuchung (Zusammengefasste Ausgabe). Bereicherte Ausgabe. Philosophische Kritik an Geschlecht, Identität und sozialen Normen Österreichs

Par : Otto Weininger, Lena Schäfer
Offrir maintenant
Ou planifier dans votre panier
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
  • Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
  • Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
  • Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
Logo Vivlio, qui est-ce ?

Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement

Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
C'est si simple ! Lisez votre ebook avec l'app Vivlio sur votre tablette, mobile ou ordinateur :
Google PlayApp Store
  • Nombre de pages172
  • FormatePub
  • ISBN859-65--4788751-5
  • EAN8596547887515
  • Date de parution07/02/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille1 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurQUICKIE CLASSICS

Résumé

Geschlecht und Charakter (1903) ist eine zwischen Philosophie, Psychologie und Biologie angesiedelte Abhandlung des Wiener Fin de Siècle. Weininger entwirft eine spekulative Typenlehre von "Männlichem" und "Weiblichem", verknüpft Genialität, Ethik und Sexualität und bestimmt Individuen als Mischungsverhältnisse idealtypischer Pole. Stilistisch pendelt der Text zwischen Systematik, Aphoristik und Polemik; argumentativ beruft er sich auf Kant, Schopenhauer und Degenerationsdiskurse.
Viele Thesen - insbesondere die misogyne und antisemitische Argumentation - gelten heute als widerlegt und ideologisch problematisch, sind aber für Wissens- und Mentalitätsgeschichte aufschlussreich. Otto Weininger (1880-1903), in Wien geboren, aus jüdischer Familie und 1902 zum Protestantismus konvertiert, promovierte mit der Vorarbeit zu diesem Buch und nahm sich kurz nach dessen Erscheinen das Leben.
Universitäre Prägung, die Krisendiagnosen der Moderne und persönliche Identitätskonflikte speisten seine Obsession für Polaritäten, moralischen Rigorismus und biologistische Erklärungen - ohne sie zu rechtfertigen. Als Quelle zur Ideengeschichte von Geschlecht, Subjektivität und Wissenschaft um 1900 ist dieses Buch lesenswert, doch nur in kritischer Distanz. Wer sich für Philosophie-, Kultur- oder Wissenschaftsgeschichte interessiert, erhält Einblick in prägende Denkstile - und ihre Abgründe.
Begleitende aktuelle Forschungsliteratur erleichtert die präzise Einordnung der kontroversen Thesen. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.