Dieses zweibändige Werk zeichnet die Entwicklung des Römischen Reiches von Theodosius' Tod (395) bis zu Justinians Tod (565) nach und verbindet politische, militärische, rechtliche und kirchenhistorische Analysen zu einer kohärenten Erzählung der Spätantike. Bury stützt sich kritisch auf griechische und lateinische Quellen - von Prokopios, Priskos und Malalas bis zu den Gesetzescorpora - und diskutiert Verwaltung, Fiskus und Heer ebenso wie die Beziehungen zu Sasaniden und foederati.
Westroms Zerfall, die völkerwanderungszeitlichen Reiche, Justinians Kodifikation, Nika-Aufstand, Pest sowie die Feldzüge Belisars und Narses werden im nüchtern-positivistischen Stil eines quellengesättigten, chronologisch gegliederten und mit Apparaten versehenen Überblicks verhandelt. John Bagnell Bury (1861-1927), irischer Alt- und Byzantinhistoriker, lehrte in Dublin und als Regius Professor in Cambridge.
Als Herausgeber von Gibbons Decline and Fall und Verfechter einer wissenschaftlichen Geschichtsschreibung verband er philologische Exaktheit mit systematischer Quellenkritik und Prosopographie. Sein Anliegen war es, die östliche Reichshälfte aus Gibbons Schatten zu lösen, disparate Forschungsstände zu synthetisieren und die Transformation der römischen Institutionen jenseits kulturpessimistischer Deutungen darzustellen; die Fülle spätantiker Evidenz und neue Editionen machten eine umfassende Neubearbeitung möglich.
Ein unverzichtbares Fundament für Studien zur Spätantike: klar argumentiert, quellennah und umfassend. Trotz zeitbedingter Wertungen bleibt es als Referenz und Einstieg gleichermaßen höchst empfehlenswert.
Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Dieses zweibändige Werk zeichnet die Entwicklung des Römischen Reiches von Theodosius' Tod (395) bis zu Justinians Tod (565) nach und verbindet politische, militärische, rechtliche und kirchenhistorische Analysen zu einer kohärenten Erzählung der Spätantike. Bury stützt sich kritisch auf griechische und lateinische Quellen - von Prokopios, Priskos und Malalas bis zu den Gesetzescorpora - und diskutiert Verwaltung, Fiskus und Heer ebenso wie die Beziehungen zu Sasaniden und foederati.
Westroms Zerfall, die völkerwanderungszeitlichen Reiche, Justinians Kodifikation, Nika-Aufstand, Pest sowie die Feldzüge Belisars und Narses werden im nüchtern-positivistischen Stil eines quellengesättigten, chronologisch gegliederten und mit Apparaten versehenen Überblicks verhandelt. John Bagnell Bury (1861-1927), irischer Alt- und Byzantinhistoriker, lehrte in Dublin und als Regius Professor in Cambridge.
Als Herausgeber von Gibbons Decline and Fall und Verfechter einer wissenschaftlichen Geschichtsschreibung verband er philologische Exaktheit mit systematischer Quellenkritik und Prosopographie. Sein Anliegen war es, die östliche Reichshälfte aus Gibbons Schatten zu lösen, disparate Forschungsstände zu synthetisieren und die Transformation der römischen Institutionen jenseits kulturpessimistischer Deutungen darzustellen; die Fülle spätantiker Evidenz und neue Editionen machten eine umfassende Neubearbeitung möglich.
Ein unverzichtbares Fundament für Studien zur Spätantike: klar argumentiert, quellennah und umfassend. Trotz zeitbedingter Wertungen bleibt es als Referenz und Einstieg gleichermaßen höchst empfehlenswert.
Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.