SOLDES

Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*

Gehirn&Geist 5/2018 Das Ernährungs-Paradox. Warum wir essen, was wir nicht wollen

Par :
Offrir maintenant
Ou planifier dans votre panier
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
  • Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
  • Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
  • Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
Logo Vivlio, qui est-ce ?

Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement

Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
C'est si simple ! Lisez votre ebook avec l'app Vivlio sur votre tablette, mobile ou ordinateur :
Google PlayApp Store
  • Nombre de pages88
  • FormatPDF
  • ISBN978-3-95892-211-2
  • EAN9783958922112
  • Date de parution06/04/2018
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille8 Mo
  • Infos supplémentairespdf
  • ÉditeurSpektrum der Wissenschaft

Résumé

Schokoladenfreie Zone. Auf meinem Schreibtisch liegt für gewöhnlich eine Tafel Schokolade. Meine Notration fürs Nachmittagstief ist so nur einen Handgriff entfernt. Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bin ich damit keineswegs allein: 20 Prozent der Frauen und 17 Prozent der Männer essen sogar täglich Süßes. Unsere Autorin Nanette Ströbele-Benschop von der Universität Hohenheim wird hingegen bei Schokolinsen mit Erdnusskern schwach.
Im Titelthema dieser Ausgabe ab S. 12 schildert die Professorin für Ernährungspsychologie anhand ihres eigenen Tagesablaufs, welche Faktoren unser Essverhalten mitbestimmen - ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Verschiedene Experimente weisen darauf hin, wie sehr die Umgebung beeinflusst, was und wie viel wir essen und wie lecker wir es finden. Das macht es mitunter schwer, gute Vorsätze einzuhalten.
Dabei wollen sich die meisten Menschen gesund ernähren: 92 Prozent der Deutschen halten es nach eigenen Angaben für wichtig. Manchmal nimmt dieses Streben allerdings extreme Ausmaße an: Im Namen der Gesundheit stellen einige Menschen für sich immer strengere Essensregeln auf (S. 18). Halten sie sich nicht an die eigenen Vorgaben, entwickeln sie Schuldgefühle und Selbsthass. Der US-Mediziner Steven Bratman prägte 1997 den Begriff "Orthorexia nervosa" für eine möglicherweise pathologische Fixierung auf gesundes Essen und die richtige Ernährung.
Ob es sich hierbei um ein gesellschaftliches Phänomen, eine eigenständige psychische Störung oder eine Variante der Anorexie handelt, ist unklar. Die Forschung dazu steht erst am Anfang. Nanette Ströbele-Benschop rät Menschen indes, nachsichtig mit sich selbst zu sein: Es sei nicht schlimm, mal mehr zu konsumieren als geplant, weil man höflich sein oder seine Kinder zum Essen animieren will. Immerhin gibt es jeden Tag neue Chancen, wie wir unsere Umwelt mit wenig Aufwand verändern können - und damit die eigene Ernährung.
Und ich? Ich habe meine Tafel Schokolade direkt in den Schrank verbannt. Viel Freude mit diesem Heft wünscht Ihnen Liesa Klotzbücher