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Gehirn&Geist 3/2024 Zucker als Droge. Wie Süßes unser Gehirn beeinflusst
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- Nombre de pages80
- FormatPDF
- ISBN978-3-95892-887-9
- EAN9783958928879
- Date de parution02/02/2024
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille7 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurSpektrum der Wissenschaft
Résumé
Das Jahr ist noch jung und lädt zu guten Vorsätze ein. Ein Klassiker darunter: für ein paar Monate auf Zucker in Form von Schokolade, Gummibärchen & Co zu verzichten. Auch ich gehöre zu denjenigen, die nach der Völlerei zu Weihnachten den Süßigkeiten eine Zeit lang entsagen wollen - den ganzen Januar und Februar. Zumindest versuche ich es. Jedes Jahr aufs Neue. Der Gang vorbei an den verführerischen Regalen im Supermarkt fällt mir nicht schwer.
Doch sobald die lieben Kolleginnen und Kollegen mir Kuchen oder sonstige Süßigkeiten vor die Nase setzen, kann ich nicht widerstehen - wie ferngesteuert greife ich zu. Und das, obwohl die Gefahren für die Gesundheit allgemein bekannt ist, von Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu Krebs. Woher rührt diese fatale Vorliebe, die wohl fast alle kennen? Kathrin Utz erklärt im Titelthema der vorliegenden Ausgabe, wie unser Gehirn bereits vor der Geburt darauf geeicht wird, Süßes zu bevorzugen.
Zucker- und fettreiche Lebensmittel verdrahten unser Denkorgan quasi neu; wir lernen, derartiges Essen als belohnend zu empfinden. So entsteht ein Teufelskreis. Es gibt sogar Hinweise darauf, Das Jahr ist noch jung und lädt zu guten Vorsätzen ein. Ein Klassiker darunter: für ein paar Monate auf Zucker in Form von Schokolade, Gummibärchen & Co zu verzichten. Auch ich gehöre zu denjenigen, die nach der Völlerei zu Weihnachten den Süßigkeiten eine Zeit lang entsagen wollen - den ganzen Januar und Februar.
Zumindest versuche ich es. Jedes Jahr aufs Neue. Der Gang vorbei an den verführerischen Regalen im Supermarkt fällt mir nicht schwer. Doch sobald die lieben Kolleginnen und Kollegen mir Kuchen oder sonstige Süßigkeiten vor die Nase setzen, kann ich nicht widerstehen - wie ferngesteuert greife ich zu. Und das, obwohl die Gefahren für die Gesundheit allgemein bekannt sind, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Krebs.
Woher rührt diese fatale Vorliebe, die wohl fast alle kennen? Kathrin Utz erklärt im Titelthema der vorliegenden Ausgabe, wie unser Gehirn bereits vor der Geburt darauf geeicht wird, Süßes zu bevorzugen. Zucker und fettreiche Lebensmittel verdrahten unser Denkorgan quasi neu; wir lernen, derartiges Essen als belohnend zu empfinden. So entsteht ein Teufelskreis. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Zucker die Kognition beeinträchtigt und das Gedächtnis verschlechtert.
Ab S. 12 lesen Sie, wie weit es möglich ist, den Drang nach Zuckrigem in den Griff zu bekommen und damit dessen bitteren Beigeschmack zu vermeiden. Sorgen anderer Art haben Menschen, die eine Krebserkrankung hinter sich haben. Zwar rettet eine Chemotherapie vielen Betroffenen das Leben, das heißt aber nicht, dass danach alles überstanden ist. So berichten viele Frauen nach einer Brustkrebsbehandlung von anhaltenden Konzentrationsproblemen.
In der Folge der Covid-Pandemie rückt diese Form des Hirnnebels zunehmend in den Fokus der Forschung, da er sich auch bei Betroffenen mit Long Covid manifestieren kann. Was man über das so genannte Chemobrain bereits weiß und was Linderung verschaffen kann, darüber berichtet unsere Autorin Sophie Fessl ab S. 52. Eine erhellende Lektüre wünscht Anna Lorenzen, Redaktion Spektrum der Wissenschaft.
Doch sobald die lieben Kolleginnen und Kollegen mir Kuchen oder sonstige Süßigkeiten vor die Nase setzen, kann ich nicht widerstehen - wie ferngesteuert greife ich zu. Und das, obwohl die Gefahren für die Gesundheit allgemein bekannt ist, von Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu Krebs. Woher rührt diese fatale Vorliebe, die wohl fast alle kennen? Kathrin Utz erklärt im Titelthema der vorliegenden Ausgabe, wie unser Gehirn bereits vor der Geburt darauf geeicht wird, Süßes zu bevorzugen.
Zucker- und fettreiche Lebensmittel verdrahten unser Denkorgan quasi neu; wir lernen, derartiges Essen als belohnend zu empfinden. So entsteht ein Teufelskreis. Es gibt sogar Hinweise darauf, Das Jahr ist noch jung und lädt zu guten Vorsätzen ein. Ein Klassiker darunter: für ein paar Monate auf Zucker in Form von Schokolade, Gummibärchen & Co zu verzichten. Auch ich gehöre zu denjenigen, die nach der Völlerei zu Weihnachten den Süßigkeiten eine Zeit lang entsagen wollen - den ganzen Januar und Februar.
Zumindest versuche ich es. Jedes Jahr aufs Neue. Der Gang vorbei an den verführerischen Regalen im Supermarkt fällt mir nicht schwer. Doch sobald die lieben Kolleginnen und Kollegen mir Kuchen oder sonstige Süßigkeiten vor die Nase setzen, kann ich nicht widerstehen - wie ferngesteuert greife ich zu. Und das, obwohl die Gefahren für die Gesundheit allgemein bekannt sind, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Krebs.
Woher rührt diese fatale Vorliebe, die wohl fast alle kennen? Kathrin Utz erklärt im Titelthema der vorliegenden Ausgabe, wie unser Gehirn bereits vor der Geburt darauf geeicht wird, Süßes zu bevorzugen. Zucker und fettreiche Lebensmittel verdrahten unser Denkorgan quasi neu; wir lernen, derartiges Essen als belohnend zu empfinden. So entsteht ein Teufelskreis. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Zucker die Kognition beeinträchtigt und das Gedächtnis verschlechtert.
Ab S. 12 lesen Sie, wie weit es möglich ist, den Drang nach Zuckrigem in den Griff zu bekommen und damit dessen bitteren Beigeschmack zu vermeiden. Sorgen anderer Art haben Menschen, die eine Krebserkrankung hinter sich haben. Zwar rettet eine Chemotherapie vielen Betroffenen das Leben, das heißt aber nicht, dass danach alles überstanden ist. So berichten viele Frauen nach einer Brustkrebsbehandlung von anhaltenden Konzentrationsproblemen.
In der Folge der Covid-Pandemie rückt diese Form des Hirnnebels zunehmend in den Fokus der Forschung, da er sich auch bei Betroffenen mit Long Covid manifestieren kann. Was man über das so genannte Chemobrain bereits weiß und was Linderung verschaffen kann, darüber berichtet unsere Autorin Sophie Fessl ab S. 52. Eine erhellende Lektüre wünscht Anna Lorenzen, Redaktion Spektrum der Wissenschaft.



