SOLDES
Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*
Gehirn&Geist 2/2020 Kreative Kraft. Kann Kunst heilen?
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages88
- FormatPDF
- ISBN978-3-95892-397-3
- EAN9783958923973
- Date de parution10/01/2020
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille10 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurSpektrum der Wissenschaft
Résumé
Kennen Sie "Hurz!"? Selbst nach fast 30 Jahren sorgt Hape Kerkelings genialer Aufritt als Möchtegernbariton immer noch für Gelächter - und eine gute Portion Fremdschämen. Denn das wirklich Witzige an diesem Sketch, heute auf Youtube millionenfach geklickt, ist nicht etwa der miserabelst vorgetragene Nonsense vom Lämmlein und dem Wolf auf der grünen Wiese, sondern der Versuch des Publi¬kums, dieser Albernheit Sinn und künstlerischen Wert beizu¬messen.
Doch bevor wir auf jene kulturbeflissenen Zuhörer allzu tief herabblicken, fragen wir uns einmal selbst: Wie gut könnten wir Kunst von Stuss unterscheiden? Dieser Frage geht der Psychologe Claus-Christian Carbon im Titel¬thema dieses Hefts ab S. 20 nach. Jenseits des Lieblich-Dekorativen à la Claude Monets Seerosen oder des handwerklichen Geschicks der alten Meister erstreckt sich das unsichere Terrain der zeitgenössischen Kunst.
Sie ist oft weder schön noch in erster Linie virtuos. Ihr Spezifikum ist vielmehr ideeller Art: Es besteht laut Carbon in dem Reiz, die Perspektive zu wechseln und zusammenzubringen, was zunächst gar nicht zusammengehört. Darin liegt wohl auch der gemeinsame Nenner mit der Kunsttherapie, die unsere Autorin Corinna Hartmann ab S. 12 skizziert. Statt auf ästhetisch hochstehende Werke zielt die "Heil-Kunst" auf das Erleben der Selbstwirksamkeit, also des Vermögens, etwas aus eigener Kraft zu schaffen.
Dies erwies sich in vielen Studien als einer der wichtigsten Faktoren für die psychische Gesundheit. So zählt in der Kunst wie im Leben offenbar häufig eins: die ausgetretenen Denkpfade und gewohnten Sichtweisen zu verlassen, gleich ob wir die Welt oder uns selbst betrachten. Eine gute Lektüre wünscht Ihr Steve Ayan, Redaktion Gehirn&Geist.
Doch bevor wir auf jene kulturbeflissenen Zuhörer allzu tief herabblicken, fragen wir uns einmal selbst: Wie gut könnten wir Kunst von Stuss unterscheiden? Dieser Frage geht der Psychologe Claus-Christian Carbon im Titel¬thema dieses Hefts ab S. 20 nach. Jenseits des Lieblich-Dekorativen à la Claude Monets Seerosen oder des handwerklichen Geschicks der alten Meister erstreckt sich das unsichere Terrain der zeitgenössischen Kunst.
Sie ist oft weder schön noch in erster Linie virtuos. Ihr Spezifikum ist vielmehr ideeller Art: Es besteht laut Carbon in dem Reiz, die Perspektive zu wechseln und zusammenzubringen, was zunächst gar nicht zusammengehört. Darin liegt wohl auch der gemeinsame Nenner mit der Kunsttherapie, die unsere Autorin Corinna Hartmann ab S. 12 skizziert. Statt auf ästhetisch hochstehende Werke zielt die "Heil-Kunst" auf das Erleben der Selbstwirksamkeit, also des Vermögens, etwas aus eigener Kraft zu schaffen.
Dies erwies sich in vielen Studien als einer der wichtigsten Faktoren für die psychische Gesundheit. So zählt in der Kunst wie im Leben offenbar häufig eins: die ausgetretenen Denkpfade und gewohnten Sichtweisen zu verlassen, gleich ob wir die Welt oder uns selbst betrachten. Eine gute Lektüre wünscht Ihr Steve Ayan, Redaktion Gehirn&Geist.



