SOLDES
Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*
Gehirn&Geist 12/2018 Bildung. Wie sie uns stark und tolerant macht
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages88
- FormatPDF
- ISBN978-3-95892-293-8
- EAN9783958922938
- Date de parution02/11/2018
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille8 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurSpektrum der Wissenschaft
Résumé
Editorial. Über Bildung lässt sich endlos streiten, obwohl sich doch eigentlich alle einig sind. "Wer Bildung sagt, hat immer Recht", erklärt der Philosoph Konrad Paul Liessmann von der Universität Wien (siehe Interview ab S. 15). Denn mehr davon zu fordern, ist einfach - doch was genau verstehen wir darunter? Liessmann kritisiert die einseitige Kompetenzorientierung von Schulen und Universitäten, die allein auf die Vermittlung unmittelbar nutzbringenden Wissens abziele.
Dieses sei zwar wichtig, aber es komme ebenso darauf an, jungen Menschen Freiräume für die Kreativität, für ästhetische Erfahrungen und zur Entwicklung moralischer Maßstäbe zu bieten. Mit dem Titelkomplex dieser Ausgabe betritt "Gehirn&Geist" Neuland. Denn in der 15-jährigen Geschichte unseres Magazins gab es noch nie einen Schwerpunkt zum Thema Bildung. Das liegt wohl vor allem daran, dass sie kein klassisch psychologisches, sondern eher ein soziologisches Forschungsfeld darstellt.
Und anders als Lernen und Didaktik ist Bildung nicht wertfrei beschreibbar, sondern stets normativ. Wie unser Autor David Kergel in seiner Begriffsbestimmung ab S. 12 ausführt, kommt es eben ganz darauf an, was man mit ihr bezweckt. Neben der unverzichtbaren Aufgabe, Menschen eine praxisnahe, ihren Talenten entsprechende Qualifikation zu erlauben, hat Bildung mindestens noch eine öffentliche und eine individuelle Funktion.
Sie produziert mündige Bürger, die dem Lockruf von Populisten widerstehen können - und, ja, Bildung beglückt! So gesehen dient zum Beispiel die Beschäftigung mit Literatur, Musik und Kunst nicht etwa dazu, nutzloses Schmuckwissen anzuhäufen, sondern neue, ungewöhnliche und mitunter inspirierende Perspektiven einzunehmen. Eine gute Lektüre wünscht Ihr Steve Ayan, Gehirn&Geist-Redaktion.
Dieses sei zwar wichtig, aber es komme ebenso darauf an, jungen Menschen Freiräume für die Kreativität, für ästhetische Erfahrungen und zur Entwicklung moralischer Maßstäbe zu bieten. Mit dem Titelkomplex dieser Ausgabe betritt "Gehirn&Geist" Neuland. Denn in der 15-jährigen Geschichte unseres Magazins gab es noch nie einen Schwerpunkt zum Thema Bildung. Das liegt wohl vor allem daran, dass sie kein klassisch psychologisches, sondern eher ein soziologisches Forschungsfeld darstellt.
Und anders als Lernen und Didaktik ist Bildung nicht wertfrei beschreibbar, sondern stets normativ. Wie unser Autor David Kergel in seiner Begriffsbestimmung ab S. 12 ausführt, kommt es eben ganz darauf an, was man mit ihr bezweckt. Neben der unverzichtbaren Aufgabe, Menschen eine praxisnahe, ihren Talenten entsprechende Qualifikation zu erlauben, hat Bildung mindestens noch eine öffentliche und eine individuelle Funktion.
Sie produziert mündige Bürger, die dem Lockruf von Populisten widerstehen können - und, ja, Bildung beglückt! So gesehen dient zum Beispiel die Beschäftigung mit Literatur, Musik und Kunst nicht etwa dazu, nutzloses Schmuckwissen anzuhäufen, sondern neue, ungewöhnliche und mitunter inspirierende Perspektiven einzunehmen. Eine gute Lektüre wünscht Ihr Steve Ayan, Gehirn&Geist-Redaktion.



