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Franz Xaver Josef Conrad von Hötzendorf

Par : Ralf Hagedorn
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  • Nombre de pages31
  • FormatePub
  • ISBN978-3-8197-7052-4
  • EAN9783819770524
  • Date de parution18/07/2025
  • Protection num.pas de protection
  • Taille20 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • Éditeurepubli

Résumé

Das vorliegende Dokument, verfasst von Ralf Hagedorn, behandelt das Leben und Wirken von Franz Xaver Josef Conrad von Hötzendorf (1852-1925). Er war von 1906 bis 1917 Chef des Generalstabes der gesamten bewaffneten Macht Österreich-Ungarns und entscheidend an der Auslösung des Ersten Weltkriegs beteiligt. Conrad von Hötzendorf schlug bereits vor 1914 mehrfach Präventivkriege gegen Italien und Serbien vor und setzte diese Forderung in der Julikrise, die dem Kriegsausbruch vorausging, durch.
Seine Lebensauffassung war geprägt vom "Aktivismus", den er als angriffs-freudige Entschlusskraft und zielbewussten Tatendrang verstand. Er war ein Verfechter des Sozialdarwinismus. Als Generalstabschef entwickelte er detaillierte Operationspläne gegen potenzielle Gegner wie Russland, Serbien und Italien. Im Sommer 1914 war er einer der Hauptbefürworter eines sofortigen Krieges gegen Serbien. Nach dem Tod Kaiser Franz Josephs I.
im Jahr 1916 wurde Conrad von Hötzendorf im März 1917 von Kaiser Karl I. als Chef des Generalstabes abgelöst, übernahm aber auf Druck des Kaisers das Kommando an der Südwestfront gegen Italien. Die Jahre nach dem Krieg verbrachte er in Wien und Innsbruck, wo er an Veröffentlichungen über sein Leben arbeitete und versuchte, sein Wirken zu rechtfertigen. Er starb am 25. August 1925 in Bad Mergentheim. In der Forschung wird Conrad von Hötzendorf kritisch bewertet; ihm werden unter anderem taktische Mängel bei der Berücksichtigung moderner Waffen und schwere strategische Versäumnisse angelastet.
Er wird als einer der wohl intrigantesten Militärführer Europas vor 1914 beschrieben, der niemals seinen Anteil an der Verantwortung für den Kriegsausbruch und die Niederlage seines Landes übernahm.
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