Nouveauté
Fragilität. Konturen einer Semantik
Par : , ,Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages448
- FormatPDF
- ISBN978-3-8353-8907-6
- EAN9783835389076
- Date de parution22/07/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille7 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurWallstein
Résumé
Warum wirkt heute alles fragil? Das Buch beleuchtet in der Beschäftigung mit Literatur, Ästhetik und Gesellschaft die Risiken und Reize des Fragilen und erkundet die Semantik der Zerbrechlichkeit.
fragil >Adj.< [lat. fragilis, zu: frangere, Fraktion]
(geh.): zerbrechlich, zart.
Als Semantik sozialer Selbstbeschreibungen erlebt das >Fragile< gegenwärtig eine Konjunktur. >Fragil< ist gleichermaßen geeignet, Frieden, Glaube, Schönheit, Ordnung, Leben oder Glück zu beschreiben oder Bündnisse, Beziehungen, Erfolge oder Währungen zu beurteilen.
Moderne Gesellschaften stellen sich und ihre Ordnung mit dieser Semantik als verletzlich, unsicher, erschüttert und vergänglich dar. Oft spiegeln sich darin politische oder kulturelle Konflikte, die vermeintliche Selbstverständlichkeiten infrage stellen. Fragilität hat zudem eine seltener beachtete, ästhetische Komponente. Einerseits fällt unter >fragil< die Ästhetik des Feinen, Filigranen oder Zarten, das dem Prosaischem des Alltags gegenübersteht.
Andererseits dient das Fragile - in der Literatur oder Performancekunst, im Film oder im Theater - als Ressource ästhetischer Verfahren, die auf eine Irritation der Wahrnehmung und auf Formen der Kritik abzielen. Alles, was sich als zerbrechlich, zart, vergänglich oder fein erweist, fordert einen sorgsamen und behutsamen Umgang heraus. Das Fragile muss gepflegt werden - mit philologischer Zuwendung und theoretischer Raffinesse.
Moderne Gesellschaften stellen sich und ihre Ordnung mit dieser Semantik als verletzlich, unsicher, erschüttert und vergänglich dar. Oft spiegeln sich darin politische oder kulturelle Konflikte, die vermeintliche Selbstverständlichkeiten infrage stellen. Fragilität hat zudem eine seltener beachtete, ästhetische Komponente. Einerseits fällt unter >fragil< die Ästhetik des Feinen, Filigranen oder Zarten, das dem Prosaischem des Alltags gegenübersteht.
Andererseits dient das Fragile - in der Literatur oder Performancekunst, im Film oder im Theater - als Ressource ästhetischer Verfahren, die auf eine Irritation der Wahrnehmung und auf Formen der Kritik abzielen. Alles, was sich als zerbrechlich, zart, vergänglich oder fein erweist, fordert einen sorgsamen und behutsamen Umgang heraus. Das Fragile muss gepflegt werden - mit philologischer Zuwendung und theoretischer Raffinesse.




