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Forsthistorische Belegung und Kontextualisierung von Waldeigentumsübertragungen. Ein Beitrag zum Werden und zum Verlust kirchlichen Waldeigentums in Altbayern am Beispiel des Seligenthaler Klosterholzes

Par : Lukas Wimmer, Justus Eberl
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  • Nombre de pages138
  • FormatePub
  • ISBN978-3-6951-5007-6
  • EAN9783695150076
  • Date de parution27/10/2025
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille21 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBoD - Books on Demand

Résumé

In der vorliegenden Arbeit wird die Eigentumsgeschichte des Seligenthaler Klosterholzes in der Nähe von Landshut untersucht. Ziel ist es, Belege dafür zu finden, wie einerseits das Kloster Seligenthal in Besitz des Waldstückes kam und andererseits, wie die Ludwig-Maximilians-Universität und der Freistaat Bayern Waldeigentum im Untersuchungsgebiet erlangt haben. Dazu werden entscheidende Eigentümerwechsel aus der Vergangenheit analysiert.
Die Säkularisation des Klosters Seligenthal und der damit verbundene Verlust seiner Waldflächen stehen dabei im Mittelpunkt dieser Arbeit. Um Erkenntnisse zu erlangen werden Archivbestände in vier verschieden Archiven eigesehen und im Nachgang transkribiert. Die einschlägigen Archivalien werden dann zunächst schriftlich-historisch kontextualisiert. Das heißt, sie werden in die historischen Hintergründe und in die damalig vorherrschenden rechtlichen Rahmenbedingungen eingeordnet.
Danach folgt eine forstlich-naturale Kontextualisierung. Hierbei werden die Angaben in den vorgefundenen Akten, die den Wald an sich betreffen, mit heutigen Bestandesbildern, Standortsverhältnissen und Ergebnissen aus Stichprobeninventuren verglichen. Dabei wird zum einen eine kaiserliche Schenkung aus dem Hochmittelalter betrachtet und zum anderen die Säkularisation von 1802/03. Es kann geklärt werden, wie das Kloster Seligenthal in Besitz des Waldstückes gelangte und wie dieser Besitz später an die Ludwig-Maximilians-Universität wieder abgegeben werden musste.
Genauere Hintergründe zum heutigen Staatswaldbesitz können zu großen Teilen, aber nicht vollumfänglich belegt werden.