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Falsch abgebogen!. Wie die empirische Bildungsforschung die Bildungspolitik in die Irre geführt hat
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- Nombre de pages200
- Date de parution22/10/2026
- FormatePub
- ISBN978-3-593-46515-9
- EAN9783593465159
- Protection num.Digital Watermarking
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurCampus
Résumé
Hat die PISA-Studie von 2000 wirklich gezeigt, dass das deutsche Bildungssystem grundlegend falsch aufgestellt ist? Länder mit integrativen Bildungssystemen wie Finnland und Schweden schnitten deutlich besser ab als Staaten mit einer frühen und strengen Leistungsdifferenzierung, etwa die Schweiz, Österreich und besonders Deutschland. In der Folge setzte sich schnell die Forderung durch, die Differenzierung im Bildungssystem abzuschaffen oder zumindest Bildungswege stärker zu öffnen und Leistungsanforderungen zu senken.
Hartmut Esser zeigt in seiner Studie jedoch, dass diese Schlussfolgerungen auf einer problematischen Interpretation der PISA-Ergebnisse beruhten.
Er dokumentiert die Irrtümer und korrigiert die Befunde am Fall der deutschen Bundesländer. Das Ergebnis ist die nahezu komplette Widerlegung der gängigen Position der Bildungspolitik: Bildungssysteme, die strikt nach Fähigkeiten differenzieren, erreichen ein höheres Leistungsniveau - gerade auch bei Kindern in schwierigen Lagen und aus Migrantenfamilien. Das Buch tritt damit der verbreiteten Auffassung entgegen, Leistungsorientierung und eine danach organisierte Differenzierung der Bildungswege seien nichts weiter als längst überholte Relikte von Ständegesellschaften, reproduzierten nur die soziale Ungleichheit und passten nicht länger in eine Welt von Diversität und beständigem Wandel.
Das Gegenteil ist der Fall. Man hätte es längst schon wissen können.
Er dokumentiert die Irrtümer und korrigiert die Befunde am Fall der deutschen Bundesländer. Das Ergebnis ist die nahezu komplette Widerlegung der gängigen Position der Bildungspolitik: Bildungssysteme, die strikt nach Fähigkeiten differenzieren, erreichen ein höheres Leistungsniveau - gerade auch bei Kindern in schwierigen Lagen und aus Migrantenfamilien. Das Buch tritt damit der verbreiteten Auffassung entgegen, Leistungsorientierung und eine danach organisierte Differenzierung der Bildungswege seien nichts weiter als längst überholte Relikte von Ständegesellschaften, reproduzierten nur die soziale Ungleichheit und passten nicht länger in eine Welt von Diversität und beständigem Wandel.
Das Gegenteil ist der Fall. Man hätte es längst schon wissen können.




