Es ist eben eine böse Zeit. Feldpostbriefe in das zerstörte Leipzig 1944

Par : Arthur Lindenberg, Stefan Heikens
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  • Nombre de pages154
  • FormatePub
  • ISBN978-3-6951-5539-2
  • EAN9783695155392
  • Date de parution05/01/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille1 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBoD - Books on Demand

Résumé

Arthur Lindenberg schrieb in seinem Leben etwas mehr als hundert Feldpostbriefe an seine Frau ins zerbombte Leipzig des Jahres 1944. Dort bewahrte sie diese Zeilen sorgsam auf und rettete seine Geschichte dadurch über das Ende des Krieges hinweg. Er berichtete darin aber nicht etwa von den großen Geschehnissen um sich herum, sondern vielmehr von den vielen kleinen Sorgen, die er als Soldat hatte: Essen, Ungeziefer, Marschieren - und vor allem seine Angst um die Daheimgebliebenen. Diese Angst ist es wohl auch, die ihn heute trotz aller damaligen Grausamkeiten der Wehrmacht so greifbar macht und aus ihrer anonymen Masse hervorhebt.
Anhand seiner authentischen Briefe erleben wir ein ganzes Jahr im Leben eines Mannes, der sich, auf der Flucht vor den Russen, nichts mehr als das Ende des Krieges wünschte!
Arthur Lindenberg, Soldat in der deutschen Wehrmacht, war Angehöriger der Feldzug-Kompanie 218 und hatte die Feldpostnummern 44426 und 13057 Stefan Heikens wurde 1979 in Ostfriesland geboren und interessierte sich schon früh für die Zeit des zweiten Weltkriegs. Da seine Großeltern wie so viele andere auch niemals über diese für sie so schreckliche Zeit sprachen begann er die Briefe und Geschichten von anderen Soldaten zu lesen, um so ein genaueres Bild dieser Ära zu bekommen.
Dabei ging es ihm schon immer eher um die Einzelschicksale von Soldaten und ihren Familien, und der Wunsch diese Geschichten zusammen zu halten, bevor sie für immer verloren gehen, trieb ihn dazu mit dem Bücher schreiben zu beginnen. Er hält auch regelmäßig Lesungen ab unter dem Motto: "Gegen Rechts. Gegen das Vergessen." Klaus Kordon schrieb über Stefan Heikens und sein Projekt: "Feldpostbriefe aus einer längst vergangenen Zeit? Ja! Was aber nicht heißt, dass sie uns Anfang des 21.
Jahrhunderts nichts mehr zu sagen haben. Wie ich uns Menschen kenne, werden sie wohl ewig aktuell bleiben. Leider!"