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Entlastungswohlstand - Fortsetzbarkeit statt Wachstum. Eine Einführung in eine währungsstabilisierende Perspektive jenseits des BIP

Par : Marko O. G. Schaumburg
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  • Nombre de pages228
  • FormatePub
  • ISBN978-3-6963-2913-6
  • EAN9783696329136
  • Date de parution01/07/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille667 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBoD - Books on Demand

Résumé

"Entlastungswohlstand - Fortsetzbarkeit statt Wachstum" entwickelt eine neue Perspektive auf Wohlstand, Nachhaltigkeit und Währungsstabilität jenseits einer einseitigen Fixierung auf das Bruttoinlandsprodukt. Ausgangspunkt ist die Frage, ob wirtschaftlicher Fortschritt allein durch Wachstum, Exportüberschüsse, steigende Geldumsätze und klassische Schuldenkennzahlen angemessen beschrieben werden kann.
Marko O. G. Schaumburg zeigt, dass eine Volkswirtschaft auch dort wohlstandsfähiger werden kann, wo notwendige Belastungen sinken: durch geringeren Energieverbrauch, weniger fossile Importabhängigkeit, stabilere kommunale Infrastruktur, bessere Gesundheitsprävention, weniger Flächenverzehr und geringere zukünftige Kompensationslasten. Der zentrale Begriff des Buches ist der "Entlastungswohlstand".
Er bezeichnet eine Form gesellschaftlicher Fortsetzbarkeit, die nicht primär auf mehr Aktivität, sondern auf geringere Realschulden und stabilere Grundbedingungen zielt. Dazu entwickelt das Buch Begriffe wie Entlastungsproduktivität, Entlastungsrendite, Fortsetzungsverschuldung, Entlastungsgeltung, Entlastungsfinanzierung und Entlastungsleitzins. Besonderes Gewicht erhält die kommunale Ebene: Wasser, Abwasser, Energie, Wärme, Glasfaser, Flächennutzung, Schulen, Verwaltung und soziale Infrastruktur werden als reale Fortsetzungsbedingungen verstanden.
Ebenso wird die Frage gestellt, wie Förderlogik, Schuldenlogik und Währungspolitik neu gedacht werden müssten, wenn Nachhaltigkeit nicht nur moralisches Ziel, sondern reale Stabilitätsgrundlage einer Währungszone ist. Das Buch versteht sich nicht als fertige Reformlehre, sondern als Einführung in einen begrifflichen Such- und Prüfrahmen. Seine zugespitzte These lautet: Das neue Währungsgold liegt nicht in passivem Besitz, sondern in realisierter Entlastungsfähigkeit.